Noch bevor Xabi Alonso im Jänner gefeuert wurde, verhandelte Real Madrid mit ihrem ehemaligen Erfolgscoach Zinedine Zidane. Doch er erteilte im Dezember den Königlichen eine klare Absage.
Laut der spanischen "AS" suchte Real-Boss Florentino Perez schon Ende 2025 den Ersatz für Xabi Alonso. Dabei soll er Gespräche mit ihrem Ex-Trainer Zinedine Zidane (53) geführt haben. Doch der Franzose hatte zu diesem Zeitpunkt einen anderen Posten im Visier.
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Wie die "AS" berichtet, hat der dreifache Weltfußballer seine Zusage der französischen Nationalmannschaft gegeben. Dort soll er nach der Weltmeisterschaft im kommenden Sommer die Nachfolge von Didier Deschamps übernehmen. Aus diesem Grund war eine Rückkehr ins Bernabéu nicht möglich.
Enttäuschende Saison
Stattdessen wurde Alvaro Arbeloa zum Xabi-Alonso-Ersatz. Dieser konnte aber keinen Erfolg feiern und schließt mit hoher Wahrscheinlichkeit die Saison ohne Titel ab. In der Liga könnten die Madrilenen ausgerechnet im El Clásico ihren größten Rivalen FC Barcelona zum Meister machen.
In der Champions League schieden die Königlichen im Viertelfinale nach zwei Niederlagen gegen den FC Bayern München aus. In der Copa del Rey scheiterte Real Madrid ebenfalls im Viertelfinale an dem Zweitligisten Albacete. Damit stehen sie die zweite Saison in Folge ohne Titel da.
"Explosive Stimmung" in der Kabine
Nicht nur auf der Trainerbank geht es chaotisch zu. Laut "Mundo Deportivo" brodelt es in der Königlichen Kabine sehr. Die Zeitung schreibt von einer "explosiven Stimmung" und einem "Pulverfass".
Vor allem sollen die Superstars Kylian Mbappé, Vinicius Junior und Jude Bellingham für viel Unruhe in der Kabine sorgen. Intern soll man auch mit der Arbeit von Arbeloa unzufrieden sein.
Derzeit steht bei Perez ein weiterer alter Bekannter sehr hoch auf der Liste. Jose Mourinho soll der Mannschaft wieder die nötige Disziplin einhauchen. Der Portugiese selbst dementierte, dass Gespräche stattgefunden haben. Weitere Kandidaten wären unter anderem Didier Deschamps, Jürgen Klopp und Massimiliano Allegri.