Atletico: So geht es Fernando Torres

Nach Zusammenprall

Atletico: So geht es Fernando Torres

Torres sorgte für Riesen-Schock: So geht es dem Welt- und Europameister.

Es war DIE Horror-Szene im Spiel zwischen Atletico Madrid und Deportivo La Coruna: Fünf Minuten vor dem Ende krachte Fernando Torres brutal mit Alejandro Bergantinos zusammen. Torres war nach einem Zweikampf nahezu ungebremst mit dem Kopf auf dem Boden aufgeschlagen und bewusstlos liegengeblieben.

Einige Spieler schlugen die Hände besorgt vors Gesicht, Ärzte liefen sofort aufs Feld und zogen dem Mittelstürmer die Zunge aus dem Rachen, damit er nicht erstickt. Die Begegnung wurde gut sieben Minuten unterbrochen. Danach wurde der 32-Jährige unter Ovationen der Zuschauer mit einer Bahre vom Feld getragen.

Atletico-Trainer Diego Simeone schilderte die Horror-Szene später in der Mixed Zone: "Ich habe auf der Bank beim Zusammenprall einen lautes Geräusch gehört. Er wurde am Kopf getroffen. Wir hatten zunächst viel Angst, wir waren besorgt." Mittlerweile gab es Entwarnung!

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Gegenspieler besuchte Torres

Torres konnte das Spital bereits verlassen. Via Twitter bedankte er sich bei allen, die wegen ihm besorgt waren. Es sei nichts schlimmes passiert. Er hofft auf eine baldige Rückkehr. Untersuchungen zeigten, dass er kein Schädel-Hirn-Trauma oder sonstige Verletzungen erlitten hatte.

Zu Journalisten meinte der Spanier, er könne sich an die Szene nicht erinnern. "Zum Glück ist es aber beim Schrecken geblieben. Ich zähle die Tage und Stunden bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich das Training mit meinen Kameraden wieder aufnehmen kann", sagte Torres.

Auf Anordnung der Ärzte darf er in den kommenden 48 Stunden keinen Sport machen, wie Atletico mitteilte. Bergantinos, der den 32-Jährigen noch in der Nacht auf Freitag im Krankenhaus besuchte, sprach Torres von jeglicher Schuld frei.