Marc-André ter Stegen hat einem Wechsel vom FC Barcelona zugestimmt. Doch es gibt ein großes Problem.
Der DFB-Keeper Marc-André ter Stegen hat beim FC Barcelona derzeit einen schwierigen Stand. Er hat seit über einem Jahr seinen Stammplatz bei den Katalanen verloren und ist aktuell der dritte Torhüter, hinter Joan Garcia und Wojciech Szczesny.
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Deshalb herrschen seit Monaten Spekulationen über die Zukunft des 33-Jährigen. Ein möglicher Klub ist FC Girona. Sie würden den Deutschen gerne leihweise unter Vertrag nehmen. Doch der Wechsel hakt aktuell an einem wichtigen Punkt.
Zu viel Gehalt für Girona
Am Anfang hatte ter Stegen Bedenken bezüglich eines Wechsels zu Girona. Nun sei der Barca-Kapitän bereit für den Wechsel und habe diesem schon zugestimmt, so die katalanische "Sport". Damit dieser Transfer über die Bühne geht, müssen noch einige Dinge geklärt werden. Der Deutsche will nicht auf sein Gehalt verzichten, was für Girona zum Problem wird.
Der Deutsche verdient aktuell 21 Millionen Euro pro Jahr beim FC Barcelona. Das sprengt das Gehaltsvolumen von Girona. Die Blaugrana würde dem Tabellenzwölften entgegenkommen. Sie fordern von Girona, dass sie 20 bis 25 Prozent des Gehaltes übernehmen sollen. Das sei scheinbar auch zu viel für den Klub. Damit steht die Leihe nun auf der Kippe.
WM-Teilnahme oder Geld
Für ter Stegen gäbe es auch andere Interessenten, wie etwa aus der Türkei oder England. Doch er möchte laut Gerüchten weiter in Barcelona bleiben. Dort lebt der Deutsche mit seiner Familie schon seit über elf Jahren.
Girona liegt rund 100 Kilometer nördlich von Barcelona und wäre somit der ideale Klub für ter Stegen. Wenn es zu keiner Einigung zwischen den Klubs kommt, wird der DFB-Keeper höchstwahrscheinlich bis Sommer beim FC Barcelona bleiben.
Ein weiterer Verbleib bei der Blaugrana würde die WM-Träume von ter Stegen sehr gefährden. DFB-Trainer Julian Nagelsmann und DFB-Sportdirektor Rudi Völler haben klar betont, dass er nur dabei sein kann, wenn er regelmäßig spielt.