Real Madrid steht nach einem hart erkämpften 2:1-Heimsieg gegen Benfica Lissabon im Achtelfinale. Im Mittelpunkt stand ausgerechnet Vinicius Junior, der nach einem Rassismus-Eklat die sportliche Antwort gab.
Die Madrilenen empfingen Benfica am Mittwoch im Estadio Bernabeu mit dem Vorteil eines 1:0-Hinspielsiegs im Rücken. Das Spiel stand jedoch unter dem Schatten eines Rassismus-Eklats aus der Vorwoche: Benficas Gianluca Prestianni wurde wegen Beleidigungen gegen Vinicius Junior gesperrt, auch Trainer Jose Mourinho fehlte gesperrt auf der Bank. Die Portugiesen begannen dennoch stark und gingen durch Rafa Silva (14.) in Führung, nachdem Real-Goalie Thibaut Courtois ein Eigentor von Raul Asencio gerade noch verhindert hatte.
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Tchouameni liefert die schnelle Antwort
Real Madrid zeigte sich vom frühen Rückstand unbeeindruckt und schlug nur zwei Minuten später eiskalt zurück. Aurelien Tchouameni (16.) traf mit einem überlegten Schuss von der Strafraumgrenze zum Ausgleich. In einer intensiven Partie hatte Arda Güler (34.) die Führung auf dem Fuß, sein Treffer wurde jedoch wegen einer Abseitsstellung aberkannt. Auf der Gegenseite verpasste Rafa Silva (60.) den Doppelpack, als sein abgefälschter Schuss nur die Latte traf.
Alaba-Comeback und Vinicius-Entscheidung
In der Schlussphase kam es zu einem emotionalen Moment für alle österreichischen Fans: David Alaba (77.) wurde für den verletzten Raul Asencio eingewechselt und feierte sein Comeback auf dem Rasen. Mit seinem ersten Ballkontakt leitet Alaba einen Madrid-Konter ein. Vinicius Junior kommt links an den Ball und trifft souverän zum 2:1 - was für eine Antwort zu den rassistischen Attacken! Der ehemalige Weltfußballer besiegelte damit den Aufstieg der Königlichen mit einem Gesamtscore von 3:1.