Babak Rafati

Keine Überforderung

Rafatis Suizidversuch nicht wegen Fußball

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Rafati hatte in seinem Hotelzimmer versucht, sich das Leben zu nehmen.

Der deutsche Fußball-Bundesliga-Schiedsrichter Babak Rafati soll seinen Suizidversuch laut einem unbestätigten Medienbericht aus "persönlichen Gründen" unternommen haben. Wie die "Kölnische Rundschau" am Montag in ihrer Online-Ausgabe berichtete, sollen die im Kölner Hotelzimmer des Unparteiischen gefundenen Notizen darauf hinweisen.

Die Zeitung zitiert einen hochrangigen Ermittler mit den Worten, Rafati habe seinen Aufzeichnungen zufolge aus "persönlichen Gründen" aus dem Leben scheiden wollen. "Es geht nicht um Überforderung im Fußball", wird der Beamte zitiert.

Rafati hatte vor dem Bundesligaspiel zwischen dem 1. FC Köln und Mainz 05 am Samstag in seinem Kölner Hotelzimmer versucht, sich das Leben zu nehmen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wollte sich auf Anfrage nicht zu Details äußern. "Der DFB kommentiert nicht jede Spekulation", sagte DFB-Mediendirektor Ralf Köttker.

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