Rapid präsentierte neue Stadion-Pläne

Allianz-Stadion

Rapid präsentierte neue Stadion-Pläne

Das neue Stadion soll Rekordmeister Rapid zurück zu altem Glanz führen.


Rekordmeister Rapid hat am Dienstag die Pläne für das neue Stadion präsentiert. Die neue Heimstätte der Hütteldorfer wird den Namen "Allianz Stadion" tragen und soll bis 2016 fertig gestellt werden. Der ambitionierte Plan von Rapid-Boss Krammer: "Unser angestrebtes Ziel bleibt nach wie vor, unser Stadionprojekt noch in diesem Jahr zu beginnen."

Der Neubau in Hütteldorf soll bis Sommer 2016 realisiert werden. Geplanter Baubeginn auf dem Standort in Wien-Hütteldorf ist im Herbst.

Diashow: Das ist das neue Rapid-Stadion

Das ist das neue Rapid-Stadion

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    Stadion um 90 Grad gedreht
    Das neue Stadion wird im Vergleich zum aktuellen um 90 Grad gedreht - und steht damit in Nord-Süd-Richtung auf dem aktuellen Standort. Das Dach ist in einem markanten Grünton gehalten, die Namensrechte wurden bis 2026 an den Versicherungskonzern Allianz vergeben. Die neue Heimstätte verschlingt ein Gesamtbudget von rund 53 Millionen Euro und soll 24.000 Zuschauern Platz bieten. Durch 40 Logen und 2.500 Business Seats erwarten sich die Rapid-Bosse in den kommenden Jahren deutliche Mehreinnahmen.

    Vom Gesamtbudget bestreitet Rapid mehr als die Hälfte mithilfe langfristiger Kredite (25 Jahre Laufzeit) selbst, erklärte Krammer. Rund 40 Prozent, also etwas mehr als 20 Mio. Euro, kommen aus Fördermitteln der Stadt Wien. Diese waren ursprünglich für die Sanierung des Gerhard-Hanappi-Stadions gedacht.

    In den kommenden zwei Saisonen werden die Hütteldorfer ins Happel-Oval ausweichen, das Abschiedsspiel im Hanappi-Stadion findet am 6. Juli gegen den schottischen Traditionsklub Celtic Glasgow statt.

    "Wir wollen Titel gewinnen in Österreich. Um das erreichen zu können, müssen wir die finanziellen Rahmenbedingungen verbessern", meinte der Clubchef. Mehr als 3,6 Mio. Euro zusätzlich soll das neue Stadion jährlich in die Clubkassen spülen. Damit werden auch die Kredite zurückbezahlt.

    "Das ist das größte Stadionprojekt, das ein Fußballverein in Österreich je selbst gemacht hat", sagte Krammer nicht ohne Stolz. "Mit der Architektur wird es auch eine Attraktion für Wien." Das Vier-Sterne-Stadion ist an den Ecken geschlossen, das Dach in markanten Grüntönen gehalten. Die Konstruktion, in die das LED-Flutlicht integriert ist, besteht aus teilweise lichtdurchlässigen Platten, sodass auch der Innenraum in den Clubfarben erstrahlt.

    Vorgesehen sind auf der neuen Westtribüne 40 Logen und zwei Event-Logen sowie insgesamt 2.500 Business-Sitze auf zwei Ebenen. Diese sollen ganzjährig für Veranstaltungen genutzt werden können. Im angrenzenden Hauptgebäude werden auch die Clubräumlichkeiten untergebracht - geplante Adresse: Gerhard-Hanappi-Platz 1. Dazu kommt eine Kapelle, in der Rapid-Fans Taufen und Hochzeiten durchführen lassen können.

    Ins 37 Jahre alte Hanappi-Stadion wird nichts mehr investiert. Nur ein Flutlichtmasten bleibt als gestalterisches Element erhalten. "Wir rechnen damit, dass wir die Baugenehmigungen im Herbst erhalten. Dann wollen wir sofort beginnen", betonte Krammer, dem weitere Detailabstimmungen mit Stadt, Bezirk und Kreditinstituten bevorstehen. "Es ist noch nicht alles unterschrieben, aber ich bin mir sehr, sehr sicher, dass das neue Stadion kommen wird."
     

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    Der Ticker zum Nachlesen

    18.22 Uhr: Das war es von der PK zur Präsentation des neuen Rapid-Stadions. Wir bedanken uns für Ihr Interesse!. Ab ca. 19.30 Uhr soll es dann die ersten Bilder geben.

    18.19 Uhr: Beim Abspielen des Videos gibt es einige technische Probleme.

    18.18 Uhr: Die Frage-Session der Journalisten ist beendet, es wird ein Video über die Tradition des Vereins gezeigt.

    18.17 Uhr: Die Garage bleibt bestehen, kümftig kann man von der Garage direkt ins Stadion gehen.

    18.16 Uhr: Konzerte oder andere Veranstaltungen sollen in der neuen Arena nicht abgehalten werden. Es handelt sich um keine Multifunktionsarena sondern um ein reines Fußballstadion.

    18.15 Uhr: Auch die Rapid-Fans wurden in die Planung eingebunden, man möchte die Tradition des Vereins repektieren.

    18.14 Uhr: Es gibt keine Details zum Namens-Sponsoring der Allianz

    18.12 Uhr: Die Kredite laufen über 25 Jahre - dann ist das Stadion endgültig abbezahlt.

    18.10 Uhr: Für den Neubau nimmt Rapid einen Kredit in der Höhe von 33 Mio. Euro auf. Zudem stellt die Stadt Wien 20 Mio. Euro in Aussicht. Krammer betont aber, dass noch nicht alle Verträge unterschrieben seien.

    18.07 Uhr: Am 6. Juli gibt es im Hanappi Stadion ein Abschiedsspiel gegen Celtic Glasgow.

    18.05 Uhr: Die Projektlaufzeit ist mit rund 2 Jahren anberaumt.

    18.04 Uhr: Ein Lichtdurchlässiges Stadiondach soll eines der Highlights werden. Die Büros der Rapid-Mitarbeiter werden auch im neuen Stadion Platz finden.

    18.02 Uhr: Gebaut wird das Stadion von der STRABAG. Insgesamt sollen 24.000 Zuschauer im Allianz Stadion Platz haben.

    18 Uhr: Christoph Marek von der Allianz freut sich auf die Kooperation. "Wir sind stolz, dass das neue Stadion unseren Namen trägt."

    17.59 Uhr: Nachhaltigkeit ist ein großes Thema bei der Errichtung des Stadions. So wird beispielsweise auf LED-Flutlicht vertraut.

    17.57 Uhr: Die Partnerschaft mit der Allianz geht vorläufig bis 2026, bislang gibt es nur sechs Stadion die "Allianz" im Namen tragen.

    17.56 Uhr: Rapid-Präsident Krammer freut sich, mit der Allianz einen starken Partner für das Jahrhunderprojekt gewonnen zu haben.

    17.54 Uhr: Die Adresse des neuen Stadions soll "Gerhard-Hanappi-Platz 1" lauten - in Erinnerung an den Architekten des alten Stadions.

    17.53 Uhr: Die Parteien im Landtag und im Gemeinderat tehen hinter dem Projekt.

    17.52 Uhr: Die Einreichung der Baupläne wird bis Ende Juni Anfang Juli über die Bühne gehen.

    17.50 Uhr: Die Anrainer sollen in die Planung eingebunden werden.

    17.47 Uhr: Jetzt ist Peschek am Wort. er spricht über die Sorgen der Anrainer. Für  Probleme durch Stadionlärm, Flutlicht und Verkehr um das Stadion werden Gegenmassnahmen eingeleitet.

    17.47 Uhr: Im neuen Stadion soll es auch eine Kapelle geben, in der sich Rapid-Fans trauen lassen können.

    17.46 Uhr: Im Allianz-Stadion solll für 2500 VIP-Gäste Platz sein, auch das soll dem Klub zu Mehreinnahmen verhelfen.

    17.45 Uhr: Das Stadion bleibt am alten Standort in Hütteldorf, wird aber um 90 Grad gedreht.

    17.43 Uhr: Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt rund 53 Millionen Euro. 17 Euro übernimmt die Gemeinde Wien.

    17.42 Uhr: Durch das Allianz Stadion wrden 15-20 fixe Arbeitsplätze geschaffen.

    17.40 Uhr: Durch das neue Stadion erhofft man sich eine Umsatzsteigerung von 6-7 Millionen Euro pro Saison.

    17.39 Uhr: Durch das neue Stadion erhoffen sich die Rapid-Verantwortlichen steigende Zuschauerzahlen. Mittelfristig will Rapid "neu" zu den Top 50 Eruopas zählen.

    17.38 Uhr: Die Frage vor dem Angriff des Jahrhundert-Projekts war Sanieren oder Neubau?! Sanierung wäre auf rund 40 Millionen gekommen, Neubau kostet rund 66 Millionen.

    17.36 Uhr: In den letzten acht Saisonen war das Hanappi zu 90 % ausgelastet.

    17.34 Uhr: In Zukunft hätte es auch Probleme mit der Lizenz geben können.

    17.33 Uhr: Nach 37 Jahren ist das Hanappi-Sadion nicht mehr familinegerecht und entspricht nicht mehr den neuesten Sicherheitsstandards.

    17.32 Uhr: Rapid-Boss Krammer ist am Wort, er spricht von einem historischen Tag für Rapid! Schon im Vorfeld hat er immer wieder von einem Jahrhundert-Projekt gesprochen.

    17.30 Uhr: Die vier Protagonisten sind eingetroffen und nehmen Platz. Pressechef Peter Klinglmüller stellt die Herrschaften erst einmal vor.

    17.26 Uhr: In Kürze sollte es losgehen! Die Teilnehmer an der PK sind Sigfried Wanker (Strabag), Christoph Marek (Allianz) sowie Michael Krammer (Rapid-Präsident) und Christoph Peschek (Rapid-Vize)

    17.21 Uhr: In der kommenden Saiosn muss Rapid aufgrund der Bauarbeiten ins Happel-Stadion ausweichen. Ab 2016 sollen dann in der neuen Heimstätte Erfolge eingefahren werden.

    17.18 Uhr: Das Medieninteresse am neuen Rapid-Stadion ist riesig. Die Journalisten finden sich langsam in der Stadthalle ein.

    17.07 Uhr: Seit Ende letzter Woche steht fest, dass die neue Rapid-Heimstätte "Allianz Stadion" heißen soll.

    17 Uhr: In rund einer halben Stunde beginnt die PK des Rekordmeisters, dann werden die Rapid-Bosse über die Pläne zum neuen Stadion informieren.

    10.55 Uhr: Herzlich willkommen beim oe24-Ticker. Heute ist endlich der Tag gekommen, auf den viele Rapid-Fans so lange gewartet haben: Die Rapid-Bosse präsentieren ihre Pläne für den Neubau von St. Hanappi. Für 17.30 Uhr ist eine Pressekonferenz angesetzt, um 19.30 Uhr werden dann die Mitglieder auf der Mitgliederversammlung informiert. Wir berichten live von der PK!

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    Das neue Stadion ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Zukunft von Rapid !“ Das erklärte Klubboss Michael Krammer schon vor der heutigen Präsentation des künftigen Allianz-Stadions. Denn Rapid will ab 2016 (Fertigstellung der neuen Spielstätte) die Marke von 30 Millionen Euro Jahresumsatz knacken – und in die Dimensionen von Salzburg vordringen.

    Ticketing-Einnahmen sollen höher werden
    Wie das gehen soll? Der Ausbau auf 24.000 Sitzplätze und ca. 2.500 VIP-Sitze im neuen Stadion soll die Ticketing-Einnahmen deutlich erhöhen. Auch bei den übrigen Plätzen ist eine moderate Preissteigerung denkbar. Zudem wird der Klub durch das neue Stadion, bessere Werbemöglichkeiten und modernere Business-Plattformen auch für große Sponsoren (siehe Allianz) wieder interessanter.

    Bessere Infrastruktur für den Nachwuchs
    Hinzu kommen bessere infrastrukturelle Voraussetzungen für die Nachwuchsarbeit. Spätestens ab 2016 will Rapid noch mehr vielversprechende Talente produzieren als zuletzt. Sportchef Müller hat bereits mehrfach abgekündigt: „Wir wollen diesen erfolgreich eingeschlagenen Weg kontinuierlich weitergehen.“

    Ziel: Meisterfeiern 
in Wien-Hütteldorf
    Rapid attackiert Krösus Salzburg – damit man in den kommenden Jahren wieder Meistertitel in Hütteldorf feiern darf.