Rapid Wien

Fans feiern

Rapid: Volles Haus gegen Wacker

Rekordmeister Rapid plant schon den neuen Angriff auf die Bullen!

Für das letzte Saisonspiel waren gestern nur noch 500 Restkarten zu haben. Ungebrochene Euphorie -die Rapid-Fans feiern Platz zwei wie den Titel.

Peter Schöttel (45) hat seine Enttäuschung über die verpasste Meisterschaft bereits verdaut. Der Rapid-Trainer gratuliert Ricardo Moniz via ÖSTERREICH: "Er hatte ein schwieriges Jahr. Ich verstehe mich gut mit ihm."

Nächste Saison soll die "Mission 33" gelingen
Die "Mission 33", Rapids 33. Titelgewinn, soll in der nächsten Saison gelingen. Schöttel: "Wir sind knapp dran gewesen. Die Niederlagen bei den direkten Duellen mit den Bullen waren entscheidend. Die hätten nicht sein müssen."

Für ihn wichtig: "Der Stamm der Mannschaft bleibt erhalten. Riesenkracher kann sich Rapid nicht leisten, aber unsere Spieler machen sicher wieder einen Schritt nach vorne."

Ein Ziel von ihm: die Qualifikation für die Gruppenphase der Europa League. Schöttel: "Wir haben ein Jahr darum gekämpft, international dabei zu sein. Da möchte ich nicht in der Vorrunde rausfliegen!"

Vier Spieler werden am Donnerstag verabschiedet
Am Dienstag gab's die große Klausur: Soma, Patocka (zu Austria Lustenau), Gartler (zu Ried) und Thonhofer müssen gehen.

Schöttel: "Bei uns viel Luft nach oben"

ÖSTERREICH: Herr Schöttel, ist es Ihnen schwergefallen, Ricardo Moniz und den Bullen zum Titel zu gratulieren?
Peter Schöttel: Nein. Ich verstehe mich gut mit Ricardo und weiß, dass er ein extrem schwieriges Jahr hinter sich hat.
ÖSTERREICH: Was macht Ihnen Hoffnung, dass Rapid Red Bull nächste Saison überflügeln kann?
Schöttel: So groß ist der Abstand zu Salzburg nicht. Wir haben im Frühjahr zwar beide Duelle verloren, aber da ist es sehr knapp zugegangen. Bei uns ist noch viel Luft nach oben.
ÖSTERREICH: Holen Sie neue Stars?
Schöttel: Richtig große Kracher wird sich Rapid kaum leisten können. Ich stelle auch keine Forderungen. Schauen wir einmal, was sich ergibt. Ich setze eher auf unseren Entwicklungsprozess.
ÖSTERREICH: Und was ist in der Europa League drin?
Schöttel: Wir haben jetzt ein Jahr um den internationalen Startplatz gekämpft. Ich will in die Gruppenphase!