Wacker klagt säumigen Sponsor

Geld fehlt

Wacker klagt säumigen Sponsor

In Vereinskassa sollen von Kneissl zugesagte 165.000 € fehlen.

Der FC Wacker Innsbruck hat Klage gegen seinen Sponsor, den Tiroler Skihersteller Kneissl, eingebracht. Grund dafür sind ausständige Sponsorgelder in Höhe von 165.000 Euro. Es gebe eine schriftliche Unterstützungsvereinbarung, Zahlungen seien bisher allerdings keine erfolgt, teilte der Rechtsvertreter des Fußball-Bundesligisten, Hermann Holzmann, am Freitag mit.

Die erste Teilrechnung über 50.000 Euro sei bereits am 3. 12. 2009 gestellt worden. Drei weitere Teilrechnungen über zweimal 50.000 und einmal 15.000 erfolgten. Trotz mehrfacher Mahnungen seien sie allerdings unbeglichen geblieben. Mehrmalige Interventionen sowohl bei Kneissl-Geschäftsführer Andreas Gebauer als auch bei Investor Scheich Mohammed Bin Issa Al Jaber seien ebenfalls erfolglos geblieben. Es habe zwar immer wieder mündliche Zusagen gegeben, eine Zahlung erfolgte allerdings nie.

Kneissl wehrt sich
In einer Aussendung wehrt sich Kneissl gegen die Vorwürfe: Kneissl habe Wacker Innsbruck in der Vergangenheit bereits in größerem Ausmaß finanzielle Zuwendungen zukommen lassen und zuletzt auch maßgeblich mitgeholfen, dass der Verein die notwendigen Lizenz- und Budgetunterlagen vorlegen konnte. Die Vorgangsweise von Wacker Innsbruck löse daher bei Kneissl Verwunderung aus, einer möglichen gerichtlichen Auseinandersetzung sehe man aber gelassen entgegen, so Geschäftsführer Andreas Gebauer.