"Chicharito" schießt scharf gegen die Medien.
Es war der große Aufreger kurz vor der WM: Neun Mexiko-Spieler sollen nach dem 1:0 im Test gegen Schottland mit 30 Escort-Damen gefeiert haben. Porto-Star Hector Herrea, der als Organisator der Party dargestellt wurde, musste die Koffer packen, um seine Ehe zu retten. Sogar auf die WM-Teilnahme wollte er verzichten. Bei Mexiko herrschte Chaos. Selbst von einer Spaltung des Teams wurde berichtet.
"Eine Respektlosigkeit"
Jetzt ergriff West-Ham-Stürmer Javier "Chicharito" Hernandez das Wort und zeigte sich stinksauer: "Es war ein Treffen anlässlich meines Geburtstags. Wir haben den Tag freigehabt und ich habe die Spieler eingeladen. Alle kamen, außer Chuy Corona. Es kamen immer mehr Gäste und jeder ging, wann er wollte." Der 30-Jährige fuhr fort: "Es gab keine Escort-Girls, das ist eine Respektlosigkeit. Wir haben nicht Schlimmes gemacht, es war unser freier Tag. Es war unser freier Tag."
Am Sonntag starten die Mexikaner gegen Titelverteidiger Deutschland in die WM. Coach Osorio gibt sich trotz der Unruhe zuversichtlich: "Wir glauben, dass wir sehr gute Möglichkeiten haben, dass unsere Mannschaft bei hundert Prozent gegen Deutschland ist."