Formel-1-Aufreger
Das sagt Vettel zur Rambo-Attacke
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Red Bull-Pilot Ricciardo nutze das Chaos beim GP in Baku zum ersten Saisonsieg für die "Bullen". Die Szene, in einem an Höhepunkten nicht armen Rennen, war aber das hitzige Duell der zwei WM-Rivalen Sebastian Vettel und Lewis Hamilton.
Der führende Brite bremste hinter dem Safety Car abrupt ab, Vettel fuhr auf ihn auf. Der Deutsche reagierte erbost, brachte sich auf gleiche Höhe mit Hamilton und lenkte seinen Boliden mit den Rädern absichtlich gegen jene des Briten.
+++Eklat: Vettel rammt Hamilton weg+++
Vettel kassierte für die Rambo-Attacke eine Zehn-Sekunden-Strafe für gefährliches Fahren. "Wann bin ich gefährlich gefahren?", gab der vierfache Weltmeister am Funk das Unschuldslamm. Nach dem Rennen wurden die Fronten immer klarer. Vettel: "Ich bin sicher, Hamilton hat nicht mit böser Absicht so runtergebremst, aber es war sicher nicht die richtige Aktion. Mein Auto war beschädigt, er hat einen Schaden riskiert. Er hat so etwas Ähnliches schon in China gemacht vor einigen Jahren. Nach dem Auffahrunfall bin ich neben ihn gefahren und hab' meine Hand gehoben, um ihm zu zeigen, dass ich unzufrieden mit ihm bin."
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Auf die Frage, wie es denn zum Kontakt zwischen den Autos kam, sagte Vettel nur: "Ja es gab Kontakt, ich bin ihm hinten reingefahren."
Vettel landete am Ende auf Rang vier, Hamilton direkt dahinter. Hamilton selbst sprach in Bezug auf Vettels Aktion davon, dass "der Kampf jetzt eröffnet sei". Der in der WM führende Ferrari-Star Vettel baute seinen Vorsprung auf den Mercedes-Verfolger indes auf 14 Punkte aus. Die Auseinandersetzung findet in zwei Wochen im Grand Prix von Österreich in Spielberg ihre Fortsetzung. Baku lieferte einen unterhaltsamen Vorgeschmack.
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