Der Konflikt im Nahen Osten sorgt weiter für Chaos in der Motorsport-Welt. Nun soll sogar das Finale am 6. Dezember in Abu Dhabi verschoben werden.
Derzeit befindet sich die Formel 1 in der einmonatigen Rennpause. Grund dafür sind die wegen des Kriegs im Iran abgesagten Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien. Immerhin haben einige Teams nun Zeit, die Erkenntnisse der ersten Rennen seit der Regelumstellung zu verarbeiten und ihre Boliden zu verbessern.
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McLaren konnte bereits nach dem Horror-Start in China aufatmen, als man wieder am Podest landete und sogar Ferrari hinter sich lassen konnte. An der Dominanz von Mercedes wird sich wohl vorerst nichts ändern. Umso düsterer sind die Prognosen der Insider für die nahe Zukunft von Red Bull und Aston Martin.
Sky-Experte Ralf Schumacher meinte zuletzt sogar, dass die Bullen mehrere Jahre brauchen werden, bis sie wieder um Siege mitfahren können. Da hilft auch die unfreiwillige Pause nicht. Denn ursprünglich meinte man, dass die beiden ausgefallenen Rennen nicht nachgeholt werden.
Rückkehr in die Krisenregion
Doch am Ende der Saison wartet mit dem mittlerweile traditionellen Saison-Finale in Abu Dhabi erneut ein Grand Prix in der anhaltenden Krisenregion. Nun gibt es laut einem Insider allerdings eine überraschende Wende, die früher als gedacht zu einer Entscheidung führen könnte.
Denn Ex-Pilot Robert Doornbos meinte, dass eines der beiden abgesagten Rennen 2026 doch noch ausgetragen werden soll. Damit würde der Formel-1-Kalender zumindest 23 statt der geplanten 24 Grand Prix haben.
Gegenüber Ziggo Sports meinte der Niederländer, dass er gehört habe, dass man den Grand Prix von Saudi-Arabien noch nicht aufgegeben habe. "Wir kennen Aramco als Formel-1-Sponsor. Sie werben extrem viel für den Event in Jeddah, weil das ihr Juwel ist und noch in diesem Jahr in den Kalender zurückkehren könnte", meinte er weiter.
Saudi-Firma als großer Sponsor
Aramco mit Sitz in Saudi-Arabien ist das weltweit führende Erdöl-Unternehmen. Dementsprechend groß ist das Interesse, das Heimrennen um jeden Preis austragen zu können. Dafür soll es auch schon einen konkreten Plan der F1-Bosse geben.
Doornbos meint zwar, dass es noch dauern wird, "bis der neue Kalender freigegeben wird", die Pläne allerdings schon fortgeschritten sind. Man will noch abwarten, wie sich die Situation im Nahen Osten entwickelt.
Allerdings könnte es zum Saison-Finale einen packenden Viererpack geben, der die Teams vor organisatorische Schwierigkeiten stellt. Denn Jeddah soll nun am 6. Dezember nach dem GP von Las Vegas und Katar stattfinden. Das für dieses Wochenende geplante WM-Finale in Abu Dhabi wird dafür eine weitere Woche nach hinten verlegt und soll erst am 13. Dezember über die Runde gehen.