Horror-Unfall

In diesem Wrack starb der deutsche Prinz

Jetzt gibt es das Bild zur Tragödie am Nürburgring. Der tödliche Crash des deutschen Prinzen Leo Löwenstein schockt die Motorsportwelt.

Wir sehen das Bild des völlig zerstörten Aston Martin. Mit einem Kran wird das Wrack von der Rennstrecke gehoben.

Der tragische Unfalltod des deutschen Prinzen Carl Friedrich Prinz zu Löwenstein sorgt auch zwei Tage danach für Gesprächsstoff. Der Crash passierte auf dem Nürburgring, einer der legendärsten Motorsport-Rennstrecken der Welt.

Löwenstein stieß beim dritten Lauf der deutschen Langstreckenmeisterschaft in der 22. Runde mit zwei Konkurrenten zusammen. Sein Aston Martin überschlug sich und knallte mit der Heckpartie auf eine Leitplanke. Das Schlimme dabei: Das Fahrzeug fing sofort Feuer. Löwenstein konnte sich nicht mehr rechtzeitig befreien und starb an einer Rauchgasvergiftung.

Erstes Todesopfer am Nürburgring seit 9 Jahren
Die Staatsanwaltschaft beschlagnahmte alle drei Autos, die in den Crash verwickelt waren und leitete Untersuchungen ein. Bange Frage: Warum ist Löwensteins Bolide so schnell in Flammen aufgegangen? Bis zur endgültigen Klärung der Unfallursache steht die Motorsportwelt unter Schock.

Es war nicht der erste Todesfall auf der 24,4 km langen, berühmt-berüchtigten Nordschleife. Der letzte Todes-Crash auf dem Nürburgring ereignete sich allerdings vor mittlerweile fast neun Jahren. Jetzt ist natürlich wieder die Diskussion über die ­Gefährlichkeit der Nordschleife voll entbrannt. Die Gegner mobilisieren sich schon und fordern die sofortige Schließung der Todesstrecke.

Lauda sagt: „Strecke ist noch immer zeitgemäß“
Nichts von einer Schließung hält Niki Lauda. Er sagt: „Für die Art der Rennen, die dort gefahren werden, ist die Strecke noch immer zeitgemäß.“ Übrigens: Löwenstein verunglückte beim Streckenabschnitt „Bergwerk“, wo Lauda 1976 seinen schrecklichen Feuerunfall hatte.