Rallye Dakar:

KTM holt sich zur Halbzeit die Führung zurück

KTM ist knapp vor Halbzeit der prestigeträchtigen Rallye Dakar in Saudi-Arabien auf Siegkurs.

Die Rallye Dakar hat nach sechs Etappen ihren Ruhetag in Riad erreicht. In der Gesamtwertung führen Daniel Sanders (Motorräder) und Nasser Al-Attiyah (Autos). Red-Bulls Mark Mateschitz steigert sich weiter im Fahrerfeld. Am Sonntag geht es mit einer 462-km-Etappe von Riad nach Wadi Ad-Dawasir weiter.

KTM holt sich zur Halbzeit die Führung zurück
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Sanders behält trotz Rückschlag die Spitze

Daniel Sanders (KTM) hatte am Donnerstag auf der 356 km langen fünften Etappe die Führung zurückerobert und löste Tosha Schareina (Honda) an der Spitze ab. Am Freitag auf der sechsten Etappe von Hail nach Riad baute der Australier seinen Vorsprung weiter aus. Er gewann die Sandetappe, kassierte als Erster 2 Minuten 40 Sekunden Bonus und distanzierte die Konkurrenz. Allerdings wurde er wegen einer Tempolimit-Übertretung mit sechs Strafminuten belegt, behält aber die Gesamtführung.

Dichtes Feld hinter dem Australier

Sein größter Rivale bleibt Ricky Brabec (Honda). Der US-Amerikaner holte sich am Freitag seinen 12. Dakar-Etappensieg und liegt in der Gesamtwertung nur 45 Sekunden hinter Sanders. Brabec ist der einzige Pilot, der bisher fehlerfrei blieb. Luciano Benavides (KTM), Tagesschnellster der fünften Etappe, liegt gesamt auf Rang drei. Tosha Schareina, am Donnerstag noch in Führung, fiel nach einer eigenen Zeitstrafe auf den vierten Platz zurück.

Al Attiyahs vorhersehbarer Sandsieg

Bei den Autos zeigte Nasser Al-Attiyah (Dacia) auf dünenreicher Strecke erneut seine Klasse. Der Qatari holte seinen vorhersehbaren 49. Dakar-Etappensieg und übernahm die Gesamtführung vom Südafrikaner Henk Lategan (Toyota), der nun 6 Minuten und 10 Sekunden zurückliegt. Für das Dacia-Team war es ein historischer Tag: Sébastien Loeb komplettierte den ersten Doppelsieg der Marke bei der Dakar.

Mateschitz steigert sich kontinuierlich

Der unter dem Namen "Mark Mustermann" antretende Red-Bull-Milliardär Mark Mateschitz findet immer besser in die Rallye. Auf der fünften Etappe belegte er als Tages-51. noch mit 31:30 Minuten Rückstand, liegt gesamt aber bereits auf Platz 45. Sein Fortschritt im Fahrerfeld ist eine der österreichischen Nebenstorys dieser Dakar. Am Sonntag geht es für ihn und das Feld in die zweite Wochenhälfte.

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