Superfund hofft noch immer

Formel 1

Superfund hofft noch immer

Sollte eines der Newcomer-Teams zurückziehen, könnte Wurz-Team nachrücken.

Nach der Beilegung des Streits in der Formel 1 zwischen dem Internationalen Automobil-Verband (FOTA) und der Teamvereinigung FOTA könnten die Karten für die WM-Saison 2010 neu gemischt werden. Dies bestätigte Brawn-GP-Geschäftsführer Nick Fry am Donnerstagabend nach einem FOTA-Meeting in Bologna. Damit darf sich auch das österreichische Superfund-Team noch Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme im nächsten Jahr machen.

Kein Kostenlimit als Stolperstein?
Der Grund dafür ist, dass die drei neuen Teams Manor, U.S. F1 und Campos, die von der FIA aus einer Reihe von Kandidaten bereits als Teilnehmer für die kommende Saison ausgesucht worden sind, unter der Bedingung der optionalen Budgetobergrenze von 40 Millionen Pfund (46,7 Mio. Euro) für 2010 genannt haben. Da ein solches Kostenlimit aber erst ab 2012 gelten soll und die WM 2010 unter den aktuellen Regeln gefahren wird, ist nun unsicher, ob die Neulinge nun in der kommenden Saison in der Königsklasse fahren werden.

"Wenn einer der drei es nicht schaffen sollte, die Mittel zur Teilnahme aufzubringen, dann besteht die Möglichkeit, dass andere Teams noch nachnennen können", betonte Fry, der gleichzeitig festhielt, dass die FOTA "mehr Teams in die Formel 1 eingebunden haben will". Außerdem sagte der bald 53-jährige Brite, dass er damit rechnet, dass Williams und Force India wieder in die FOTA reintegriert werden. Die beiden Formel-1-Rennställe waren von der Teamvereinigung ausgeschlossen worden, nachdem sie vorzeitig für die WM 2010 genannt hatten.