Chaos im Schwimmverband geht weiter

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Chaos im Schwimmverband geht weiter

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Präsident Miklauz tritt nach nur einem Jahr als OSV-Präsident zurück.

Der Wiener Stefan Miklauz ist am Mittwoch als Präsident von Österreichs Schwimmverband (OSV) zurückgetreten. Der 35-Jährige begründete diesen nach knapp einjähriger Amtszeit vollzogenen Schritt u.a. mit gravierenden Auffassungsunterschieden mit Stefan Opatril, einem dreier Vizepräsidenten. Es ist der dritte Rücktritt eines OSV-Chefs binnen 2,5 Jahren nach Paul Schauer und Christian Meidlinger.

Schwere Vorwürfe gegen Miklauz
Opatril ließ ausrichten, dass er zu dieser Causa keine Stellung nehmen wolle. Es liegt aber ein von sechs OSV-Vorstandsmitgliedern unterzeichnetes Schreiben mit einigen Anschuldigungen gegen Miklauz vor, in dem ihm mehrmals inakzeptable Worte und Handlungen vorgeworfen werden. OSV-Rechtsreferent Arno Pajek, einer der Unterzeichner, wollte darauf nicht näher eingehen. "Wir wollen keine Schlammschlacht", sagte der Jurist.

In Übereinstimmung mit den Statuten wird die Führung des OSV mit sofortiger Wirkung von den Vize-Präsidenten Gerd Lang, Opatril und Peter Rothbauer übernommen

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