Pluschenko gab sich als schlechter Verlierer

Eigene Goldmedaille für Eiskunstläufer Pluschenko

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Der russische Eiskunstlauf-Star Jewgeni Pluschenko bekommt nach Silber bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver nun von seinen Landsleuten eine eigene Goldmedaille. Damit solle die "Ungerechtigkeit" der olympischen Jury korrigiert werden, sagte der Sprecher einer an der Herstellung beteiligten Juwelierfirma am Montag nach Angaben der Agentur Itar-Tass.

Der geschlagene Favorit soll die Auszeichnung mit der Inschrift "Dem Sieger Jewgeni Pluschenko für die unübertroffene Meisterschaft vom russischen Volk", die im Unterschied zu den Olympia-Medaillen aus purem Gold ist, am 4. April erhalten.

Nach seiner Niederlage gegen den US-Amerikaner Evan Lysacek hatte sich Pluschenko als schlechter Verlierer präsentiert. "Wenn ein Olympiasieger keinen Vierfach-Sprung beherrscht, dann weiß ich auch nicht. Das ist kein Eiskunstlauf für Männer, das ist Eistanzen", hatte der 27-Jährige in Kanada gesagt. Bei der Weltmeisterschaft in der kommenden Woche in Turin kann sich Pluschenko nicht einmal revanchieren: Der Olympiasieger und aktuelle Weltmeister verzichtet auf die Titelverteidigung.

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