DHB handball

Von Corona schwer geplagt

Handball-EM: Deutsche verpassen Halbfinale

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Die vom Corona-Chaos geplagten deutschen Handballer haben das Halbfinale bei der Europameisterschaft verpasst.  

Eine schwer dezimierte DHB-Auswahl verlor am Sonntagabend auch ihr drittes Hauptrunden-Spiel gegen Vize-Weltmeister Schweden mit 21:25 (10:12) und hat damit keine Chance mehr auf den Einzug in die K.o.-Phase. 13 deutsche Spieler sind beim Turnier in der Slowakei und Ungarn mittlerweile positiv auf Corona getestet worden.

Der nachnominierte Hendrik Wagner stand nach zwei negativen PCR-Tests und medizinischem Check im Aufgebot - hatte aber Probleme, wie Deutschlands Trainer Alfred Gislason sagte. Der 24-Jährige habe schnell gesagt, "er kriegt keine Luft mehr", berichtete der Coach. Vor dem Spiel habe sich Wagner noch topfit gefühlt, danach war es anders. "Nach drei, vier Minuten merkte er schon das Virus", sagte Gislason. Der Isländer will im abschließenden Spiel gegen Russland nun voraussichtlich keine Spieler direkt aus der Quarantäne ins Team holen.

Schweden holte den dritten Sieg in der Hauptrunde. Mitfavorit Norwegen legte danach mit einem 27:23 (14:11) gegen Titelverteidiger Spanien nach. Die beiden Halbfinalisten in der Gruppe 2 werden am Dienstag nun Spanien, Norwegen und Schweden unter sich ausmachen. Dabei steht ein rein skandinavisches Duell an. Spanien trifft auf Polen, das Russland am Sonntag ein 29:29 (13:12) abrang.
 

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