Klitschko rechnet mit Chisora ab

Box-Skandal

Klitschko rechnet mit Chisora ab

Weltmeister Witali Klitschko lässt an Box-Rüpel Dereck Chisora kein gutes Haar.

Der Boxskandal schlägt nach wie vor hohe Wellen. Nach seinem verlorenen WM-Kampf gegen Witali Klitschko war der Brite Chisora ja bei der Pressekonferenz völlig ausgerastet und hatte sich mit Landsmann , Ex-Boxer und TV-Kommentator David Haye quer durch den Medienraum geprügelt.

Diashow: Eklat: Prügelei zwischen Chisora und Haye

Eklat: Prügelei zwischen Chisora und Haye

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    Im Interview mit der deutschen „Bild“-Zeitung teilte ein fassungsloser Witali Klitschko nochmals richtig aus: „Ich wäre lieber gestorben, als gegen diesen Widerling meinen Titel zu verlieren“, erklärt der Ukrainer. Und das mit einer angerissenen Sehne in der Schulter: „Ich konnte meinen Arm nicht heben, er hat mir nicht mehr gehorcht.“ Aber Klitschko biss im Ring die Zähne zusammen und „zog das Ding durch“.

    Chisora hatte bereits vor dem Kampf für einen Eklat gesorgt, als er bei der Abwaage Klitschko eine Ohrfeige verpasste und seinen Bruder Wladimir mit Wasser bespuckte: „Nur gut, dass mein Bruder ruhig geblieben ist“, gestand Witali der „Bild“, „Es hätte sonst nur ein gewaltiges Chaos im Ring gegeben.“

    Das Chaos-Wochenende will Klitschko nun so rasch wie möglich abhaken: „Ich fliege jetzt in die Ukraine, um mich um meine politische Arbeit zukümmern.“ Und wann kann er nach überstandener Schulterverletzung wieder zu trainieren beginnen? „Erst in ein paar Wochen wieder“. Aber: „Ein Kampf wäre sogar noch vor der Fußballeuropameisterschaft möglich!“