Cross-Country-WM

Mitterwallner nach Sturz noch nicht in Bestform vor WM-Rennen

Zum Abschluss der Mountainbike-Weltmeisterschaften in Crans-Montana ruhen Österreichs Hoffnungen auf Mona Mitterwallner und Laura Stigger. Während Mitterwallner nach einer kräftezehrenden Saison ungewiss in ihr Cross-Country-Rennen am Samstag geht, kämpft Stigger mit den Nachwirkungen eines Sturzes.

Mona Mitterwallner reist mit gemischten Gefühlen zum Cross-Country-Start. Nach drei Goldmedaillen in den Marathon-Bewerben der Vorwoche reichte es zuletzt nur zu Bronze – für die Tirolerin selbst eine Enttäuschung. „Ich habe gemerkt, dass ich nicht so fahre, wie ich das von mir gewöhnt bin. Was mir mein Körper am Wochenende geben kann, weiß ich nicht“, erklärte die 23-Jährige.

Entschärfter Kurs nach Sturz-Serie

Der WM-Parcours im Wallis wurde nach vielen Stürzen im Vorjahr entschärft. Der hohe Waldanteil und zahlreiche Wurzeln erinnern Mitterwallner an Strecken in der Heimat. „Die Strecke ist sehr anspruchsvoll – einfacher, aber auch schneller. Am Limit kannst du fliegen“, meinte die Österreicherin, die im Vorjahr knapp am Podest vorbeischrammte.

Stigger nach Sturz auf der Suche nach Form

Teamkollegin Laura Stigger holte sich im Trainingslager den letzten Feinschliff, musste aber nach einem Sturz im Short Track kürzertreten. „Ich werde versuchen, mich bis Samstag gut zu erholen“, sagte die 24-Jährige. Eine Prognose wagt sie nicht: „Die Dichte im Damenfeld ist enorm, es gibt viele Medaillenanwärterinnen.“

ÖRV mit Außenseiterchancen

Neben Mitterwallner und Stigger starten auch Tamara Wiedmann sowie bei den Herren am Sonntag Max Foidl und Mario Bair. Für das österreichische Quintett hängen die Medaillen allerdings hoch, ein Spitzenplatz wäre bereits ein Erfolg.

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