Mega-Skandal um Klitschko-Bezwinger

Polizei ermittelt

Mega-Skandal um Klitschko-Bezwinger

Brite Tyson Fury sorgt mit homophoben Äußerungen für Wirbel.

Die britische Polizei hat Ermittlungen gegen den 27-jährigen Tyson Fury wegen des Vorwurfs der Homophobie aufgenommen, wie die amerikanische Nachrichtenagentur AP am Mittwoch berichtete. Fury ist der Ansicht, Homosexualität müsse ebenso verboten werden wie Pädophilie. In Großbritannien hat der Schwergewichtsweltmeister damit einen Proteststurm ausgelöst.

+++ Fury ist seinen Titel los +++

Sexismus-Skandal
Schon mehr als 100.000 Briten haben eine Petition unterzeichnet, der Boxer solle von der Wahl zum Sportler des Jahres bei der Rundfunkanstalt BBC ausgeschlossen werden. An der Spitze stehen Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton und Tennisprofi Andy Murray. Die BBC will Fury jedoch nicht von der Liste streichen.

Fury hat mehrfach mit seinen Äußerungen Entsetzen ausgelöst. Er geißelte beispielsweise Abtreibung und forderte eine Legalisierung von Doping im Sport, um ihn "fairer zu machen". Er habe keine Lust, Vorbild für Kinder zu sein, meinte der 2,06 Meter große Boxer. Sein Verständnis zur Rolle der Frau in der Gesellschaft machte er deutlich, als er sich über die britische Siebenkampf-Olympiasiegerin Jessia Ennis-Hill ausließ: "Der beste Ort für eine Frau ist in der Küche und auf dem Rücken."

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