Rätselhafte Absage

Große Sorge: Was ist mit Novak Djokovic los?

Sorgen um Novak Djokovic: Der 38-jährige Tennisstar hat sein geplantes Vorbereitungsturnier in Adelaide abgesagt und sorgt damit wenige Wochen vor den Australian Open für Fragen zu seiner Form. 

Novak Djokovic wird nicht wie geplant beim Turnier in Adelaide antreten. Der Serbe hatte dort seine Vorbereitung auf die Australian Open absolvieren wollen, sagte seine Teilnahme jedoch kurzfristig ab. In Melbourne will die ehemalige Nummer eins der Welt ab 18. Januar um ihren 25. Grand-Slam-Titel spielen.

Die Absage begründete Djokovic in den sozialen Medien mit mangelnder körperlicher Verfassung. „Ich bin körperlich nicht bereit, nächste Woche in Adelaide zu spielen. Für mich ist das sehr enttäuschend, denn ich habe großartige Erinnerungen an meinen Sieg hier vor zwei Jahren. Ich war sehr aufgeregt, zurückzukommen, denn es fühlt sich an, als spiele ich zu Hause“, erklärte der Wahl-Grieche, der im Spätsommer 2025 in die Nähe von Athen gezogen war.

Fokus auf Grand Slams

Seit einigen Jahren konzentriert sich Djokovic nahezu ausschließlich auf die vier Grand-Slam-Turniere. Abseits dieser Höhepunkte bestreitet er nur noch jeweils ein Vorbereitungsturnier vor Melbourne, Paris, Wimbledon und New York. „Mein Fokus liegt nun auf der Vorbereitung auf die Australian Open“, schrieb Djokovic weiter. Das Turnier in Melbourne hat er bereits zehnmal gewonnen, so oft wie kein anderer Spieler in der Geschichte.

Vacherot gegen Djokovic
© APA/AFP/HECTOR RETAMAL

Rückblick auf schwierige Saison

Auch im vergangenen Jahr machte dem Serben zu Beginn der Saison der Körper zu schaffen. Im Halbfinale der Australian Open musste er gegen Alexander Zverev nach dem ersten Satz verletzt aufgeben. Bei den weiteren drei Grand-Slam-Turnieren des Jahres erreichte Djokovic kein Finale mehr. In der Weltrangliste wird er aktuell auf Platz vier geführt.

Austritt aus Spielergewerkschaft

Zusätzliche Aufmerksamkeit erregte zuletzt Djokovics Austritt aus der Spieler-Gewerkschaft Professional Tennis Player Association, die er einst selbst mitgegründet hatte. „Meine Werte und meine Herangehensweise stimmen nicht mehr mit der aktuellen Ausrichtung der Organisation überein“, erklärte Djokovic ebenfalls über seine sozialen Netzwerke. Konkrete Gründe nannte er nicht. In den vergangenen Monaten hatte die PTPA vor allem den engen Turnierkalender kritisiert und wiederholt Konflikte mit ATP, WTA und dem Tennis-Weltverband ITF ausgetragen.

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