Ein Tennis-Spieler, der völlig die Nerven verliert, kommt immer wieder vor. Doch dem Russen Daniil Medwedew brannten beim Sandplatzklassiker in Monte Carlo völlig die Sicherungen durch.
Das ATP Masters in Monte Carlo läutet traditionell die Sandplatz-Saison auf der Tour ein. Beim Turnier im Fürstentum haben viele Top-Spieler nach fast einem halben Jahr auf Hartplatz noch Probleme bei der Umstellung.
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Gerade auf der roten Asche scheiden sich allerdings die Geister. Während die klassischen Sand-Spezialisten immer weniger werden, gibt es allerdings einige Spieler, die sich auf dem Belag einfach nicht wohlfühlen. Einer davon ist Superstar Daniil Medwedew.
Nachdem er im März in Indian Wells noch im Finale stand, flog er im Fürstentum bei seinem ersten Sandplatz-Auftritt 2026 raus und kassierte dabei auch noch die totale Demütigung. Als Nummer 7 gesetzt war er am Papier der Favorit gegen den amtierenden Kitzbühel-Sieger Matteo Berrettini. Doch schon den ersten Satz entschied der Italiener, der auch heuer in der Gamsstadt aufschlagen wird, mit 6:0 für sich.
Neue Erfahrung für Medwedew
Dabei hatte Medwedew bislang eine weiße Weste und in drei Spielen erst zwei Sätze gegen den Italiener verloren - beide im Tie-Break. Umso größer war die Schmach für den 30-jährigen Russen. Doch es kam noch schlimmer, auch im zweiten Satz musste er sofort ein Break abgeben, dann reichte es ihm und er rastete völlig aus. Er wütete wild auf dem Platz und zertrümmerte mehrfach seinen Schläger.
Doch auch der Wutausbruch änderte nichts am Ergebnis. Berrettini schoss den Weltklassespieler mit 6:0, 6:0 vom Platz. Medwedew konnte in beiden Sätzen auch nur 17 Punkte erzielen. Der Sandplatz und Medwedew werden wohl auch in Zukunft keine Freunde werden.