Skiflug-WM

Chaos-Bewerb: ÖSV-Adler verpassen Team-Gold haarscharf

Nach den eigenständigen Ski von Domen Prevc und seinem verpassten Sprung, regierte das Chaos bei der Skiflug-WM. Österreich musste sich nur einem überragenden Japan geschlagen geben und holte Silber.

Der Vorsprung von Japan betrug 9,6 Punkte. Damit wurden sie die vierte Nation nach Österreich, Norwegen und Slowenien, die WM-Gold holen.

Stefan Embacher flog seinen ersten Sprung über 200 Meter, Stefan Kraft zum unglaublichen 277. Mal im Weltcup, zweimal mehr als Kamil Stoch. Damit stellt der Österreicher den Rekord. Dennoch reichte es knapp nicht. Fettner meinte im ORF-Interview: "Da war heute nicht mehr zu holen. Die (Japan, Anm.) waren definitiv besser. Es hat auch irrsinig Spaß gemacht ihnen zuzuschauen. Kann man nur den Hut ziehen."

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"Wir haben einen richtig guten Job gemacht, war mega. Der erste war eine richtige Granate", fasste Embacher seine und die Leistung des Teams zusammen. "Vielleicht haben sie etwas mehr Mut genommen", erklärte Stefan Kraft die Goldene der Japaner. 

Norwegen sicherte sich die Bronze-Medaille, jedoch mit Respektabstand vor den ersten beiden Nationen.

Slowenien wollte zum 2. Durchgang zuerst nicht starten, wollte dann doch starten. Die FIS war ebenso verwirrt wie die Zuseher. Schlussendlich eröffnete Timi Zajc den zweiten Durchgang, bei der Entscheidung hatte Slowenien aber natürlich nichts mehr mitzureden.

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