Meloni-Krach

Trump rechnet ab: "Wir haben nicht mehr das gleiche Verhältnis"

Zwischen Donald Trump und der italienischen Premierministerin Giorgia Meloni brodelt es gewaltig. Der US-Präsident spricht offen über Spannungen. Besonders ein Thema sorgt für den Bruch. 

Donald Trump hat seine Kritik an Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni bekräftigt. In einem Interview mit Fox News erklärte er am Mittwoch, dass sich sein Verhältnis zu Meloni verschlechtert habe. "Wir haben nicht mehr das gleiche Verhältnis", sagte er in der Sendung "Mornings with Maria" und bestätigte damit eine bereits am Dienstag geäußerte Distanz zur italienischen Regierungschefin.

Kritik an Italien

Trump äußerte zudem Kritik an der Haltung Italiens im Iran-Krieg und bezeichnete diese als "negativ". Wer die US-Position in diesem Zusammenhang ablehne, habe seiner Ansicht nach nicht mehr das gleiche Verhältnis zu den Vereinigten Staaten. Damit bezog er sich auf die aktuelle geopolitische Debatte rund um die internationale Unterstützung in der Krise.

Papst sorgt für zusätzliche Brisanz

Die Aussagen folgen auf ein Interview, in dem Trump sich laut "Corriere della Sera" "schockiert" über den "mangelnden Mut" der italienischen Regierungschefin gezeigt hatte. Für zusätzlichen Zündstoff sorgt laut Bericht auch die Rolle des Papstes. Meloni hatte zuvor Solidarität mit Papst Leo XIV. bekundet und Trumps Angriffe auf den Pontifex kritisiert, was die Spannungen weiter verschärft haben dürfte.

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