Welser-Möst:

Neujahrskonzert

Welser-Möst: "Musik ist Botschaft genug"

Erstmals dirigiert Franz Welser-Möst das Neujahrskonzert: „Ich wüsste keinen Dirigenten, der seinen Beruf vor einem größeren Forum ausgeübt hätte“, freut sich der Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper auf den Musik-Event, der traditionell von rund 45 Millionen Menschen via Fernsehen miterlebt wird. In ORF 2 startet das neue Musikjahr um 9.35 Uhr mit dem Beitrag Neujahrsgrüße im Walzerschritt. Es folgt ein Porträt Welser-Mösts (9.55 Uhr), und um 11.15 Uhr beginnt die Liveübertragung aus dem Goldenen Musikvereinssaal.

Liszt 200
Auf dem Programm stehen Klassiker von Johann Strauß wie der Reiter Marsch, der Donauweibchen-Walzer oder die Amazonen-Polka. Auch Josef Strauß (Aus der Ferne), Josef Lanner (Die Schönbrunner) und Joseph Hellmesberger (Zigeunertanz aus Die Perle von Iberien) werden musiziert. Zudem wird eines großen Jahresregenten gedacht: „Wir werden anlässlich des 200. Geburtstages von Liszt dessen diabolischen Mephisto-Walzer spielen. Das passt, glaube ich, da ganz gut hinein“, avisiert Welser-Möst.

„Ich werde die Welt nicht bekehren“
Das traditionelle Ballett zum Neujahrskonzert kommt erstmals aus dem Wiener Schloss Laudon. Vor der Kulisse des verschneiten Prunkbaus, aber auch in der Staatsoper, tanzt das Staatsballett mit den Solisten Maria Yakovleva und Eno Peci. Der Pariser Jean-Guillaume Bart feiert dabei sein Choreografiedebüt. Ob er eine spezielle Botschaft an die Welt übermitteln werde, wollten wir von Welser-Möst wissen: „Nein, ich gehöre nicht zu denen, die mit einem Satz die Welt zu bekehren gedenken. Die Musik ist Botschaft genug!“

Autor: Christoph Hirschmann
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