Brad Pitt verzauberte Berlin

"Basterds"-Premiere

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Brad Pitt verzauberte Berlin

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Die "Inglourious Basterds" haben am Dienstagabend Berlin erobert. Mit langem und begeistertem Beifall feierten knapp 2.000 Gäste die Deutschland-Premiere von Quentin Tarantinos Weltkriegs-Farce. Der US-Regisseur ("Pulp Fiction") hatte fast seine komplette internationale Schauspieler-Crew mit auf den roten Teppich vor dem Theater am Potsdamer Platz gebracht. Hunderte Fans bejubelten Hollywood-Star Brad Pitt und seine deutschsprachigen Mitspieler Christoph Waltz, Til Schweiger, Daniel Brühl, Diane Kruger, Martin Wuttke, Sylvester Groth, Gedeon Burkhard, Christian Berkel und August Diehl.

"Mir gefällt es hier"
Vor der Vorstellung hatten sich die Schauspieler viel Zeit genommen, um Autogramme zu geben. Ein glänzend aufgelegter Tarantino plauderte immer wieder für einige Augenblicke mit einzelnen Bewunderern. Pitt freute sich, nach den sechsmonatigen "Basterds"-Dreharbeiten in den Babelsberger Filmstudios wieder in Deutschland zu sein. "Mir gefällt es hier. In Berlin habe ich viele Freunde - eine schöne Stadt, gutes Essen. Die Premiere ist eine gute Ausrede, hier zu sein." Seine Frau Angelina Jolie und die Kinder hatte der im eleganten grauen Anzug erschienene US-Star diesmal allerdings zu Hause gelassen.

Pitt spielt in dem 155 Minuten langen, actionreichen und subtil schwarzhumorigen Werk den Anführer einer amerikanisch-jüdischen Soldatengruppe, die Jagd auf Nazis macht und deren Skalps sammelt. Brühl verliebt sich in dem Film als NS-Kriegsheld im besetzten Frankreich in eine jüdische Kinobesitzerin. Waltz verkörpert einen gemeinfährlichen und doch irgendwie charmanten SS-Mann. Für diese Rolle wurde der Österreicher im Mai bei den Filmfestspielen in Cannes als bester Schauspieler ausgezeichnet. Am Ende des Films treffen alle Protagonisten in einem kleinen Pariser Kino aufeinander, wo ein Anschlag Hitler und seine gesamte Führungsriege töten soll.

Promi-Gedränge
Unter den Premierengästen war viel Filmprominenz. Gesichtet wurden die Schauspieler Heike Makatsch, Otto Sander und Andrea Sawatzki, Produzent Bernd Eichinger, Michi Beck von den Fantastischen Vier und Regisseur Tom Tykwer, der die Tarantino-Dialoge für die deutsche Kinofassung übersetzt hat. "Ich würde gerne wieder einmal in Babelsberg drehen", sagte Tarantino, nach dem auf dem traditionsreichen Filmgelände seit Montagabend auch eine Straße benannt ist.

"Inglourious Basterds" startet am 21. August in den österreichischen Kinos.

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