Penn: Wien-Besuch bei Top-VIPs

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© TZ ÖSTERREICH/Schöndorfer

Penn: Wien-Besuch bei Top-VIPs

Nur bei der Anreise gab sich Hollywood-Star Sean Penn (50) gestern unkapriziös. Um 11.32 Uhr entstieg er dem AUA-Flieger OS272 aus Berlin kommend. Die wenigen Fans am Flughafen würdigte er nicht einmal eines Blickes. Einmal in der Luxuslimousine Platz genommen, zündete er sich sofort eine Zigarette an. Die erste von vielen. Bei der Ankunft im Sofitel Vienna Stephansdom-Hotel verweigerte er strikt alle Autogramme. Schon hatten die Austro-Fans für ihn einen Spitznamen: "Sean Penner".

Mittags empfing er im Hotel-Restaurant Le Loft Polit-Granden wie Reinhold Lopatka, Niki Berlakovich und Staatssekretär Andreas Schieder. "Dabei wurde auch ein landwirtschaftliches Projekt für Haiti besprochen", freut er sich über die Austro-Politik, um dann gleich wieder in seiner Suite im Sofitel zu verschwinden.

Cola statt Privatfragen
Am späten Nachmittag lud er dann zur Skurrilo-Pressekonferenz: 25 Minuten Verspätung – sein Zimmer liegt ja immerhin 30 Lift-Sekunden entfernt. Dann musste ihm extra gekühltes Cola serviert werden, dafür ließ er private Fragen, über Ex-Gattin Madonna oder seine im Juli erfolgte Scheidung von Robin Wright, von seinen Austro-Freunden gleich im Keim ersticken.

Selbst über seine Wien-Impressionen gab er sich eher einsilbig: "Vor 20 Jahren war ich das letzte Mal hier. Ich kann mich an nicht viel erinnern und auch jetzt habe ich außer den Straßen vom Flughafen zum Hotel nichts gesehen." Und das ja auch nur Rauch-vernebelt.

"Kein Star in Haiti"
Nur über sein Haiti-Projekt Haitian Relief Organization plauderte er ungezwungen: "Dort bin ich kein Star, sondern jemand, der anpackt und hilft." Und ärgert sich sogleich über das Hilfs-Chaos nach der Erdbeben-Katastrophe. "Die Hilfsorganisationen müssten mehr kommunizieren. Denn so klappt der Aufbau nie." Nach 27 Minuten war er wieder weg.

Am Abend stand ein Galadinner mit Bundeskanzler Faymann, Staatssekretär Ostermayer und Wirtschaftsgranden wie Niki Lauda, Hannes Ametsreiter oder Christian Baha an. Wieder im Sofitel. Und das wird er erst heute Nachmittag wieder verlassen. Zur Abreise in Richtung Rom.

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