In Doku

Die große Connor-Abrechnung mit Marc Terenzi

Frau mit Zopffrisur singt in weißem Outfit auf einer Bühnenveranstaltung.
© Getty Images
Summer Terenzi spricht in einer TV-Doku über das schwierige Verhältnis zu ihrem Vater, ihre Gesundheit und ihren Traum von einer Musikkarriere.
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In der ProSieben-Doku "Born Famous – Fluch oder Segen?" sprechen Sarah Connor und ihre Tochter Summer Terenzi offen über ihre Familie. Die deutsche Bild berichtet vorab. Dabei geht es unter anderem um das Verhältnis zu Summers Vater Marc Terenzi.

Frau im schwarzen Outfit und auffälligen Strumpfhosen auf rotem Teppich bei Event in Berlin.
© WireImage

Schwere Vorwürfe erhoben

Sarah Connor sagt: "Summers leiblicher Vater ist eine schmerzhafte Wunde für uns alle."

Auf die Frage "Wie ist es mit Dad, hast du etwas gehört?" antwortet Summer: "Nein."

Sarah Connor erklärt: "Die Kinder hören selten von ihrem leiblichen Vater. Wir tragen das seit Jahren. Haben darüber nie wirklich gesprochen. Er war nie am Start. War auf keinem Elternabend. Hat nie einen Pfennig bezahlt. Geschweige denn, mal nach einem Zeugnis gefragt. Er war auch bei keinem Geburtstag. Es ist bis heute schwierig, darüber zu sprechen. Er erzählt ja überall, er würde jetzt alles anders und besser machen. Aber nein, er meldet sich nicht."

Summer sagt: "Mich beschäftigen viele Dinge mit meinem Dad. War nicht immer einfach für uns, zwischen uns, meinem Bruder und mir und Dad. Mum hat mir von Anfang an beigebracht, meinen Dad nicht zu googeln. Mich sprechen oft Leute an und erzählen mir, was da abgeht."

Sarah Connor ergänzt: "Für Summer ist das sehr schmerzhaft. Für meine Tochter ist es schwierig zu verstehen, warum der Vater so selten präsent ist und einfach gar kein Interesse an ihrem Leben zeigt."

Therapie hilft ihr

Summer beschreibt ihre Situation mit den Worten: "Ist einfach scheiße. Mein Vater ist ein Teil meiner Familie, das wird auch so bleiben. Ich will nicht später bereuen, dass ich nicht mit ihm geredet habe. In meiner Therapie rede ich manchmal darüber. Das tut mir gut."

Außerdem spricht sie über ihre Gesundheit. Sarah Connor erinnert daran, dass bei ihrer Tochter ein angeborener Herzfehler operiert werden musste, als sie sechs Wochen alt war.

Offen über Tourette

Auf die Frage ihrer Mutter "Was machen deine Tics?" antwortet Summer: "Ich habe eine Form von Tourette. Tics. Unter Stress werden sie immer doller. Ich habe das schon immer. Versuche, das zu überspielen. Probleme mit meinem Dad oder Sorgen um mein Pferd. Stressmomente lösen das noch doller aus. Ich durfte mal eine Zeit lang kein Auto fahren wegen der Medikamente. Bin dafür in Therapie. Es läuft gut. Es fühlt sich für mich an, als hätte ich zu viel Druck im Kopf. Ich lerne in der Tic-Therapie, durch Atmung und Darüberreden, damit umzugehen."

Traum von Musik

Summer sagt über ihre Zukunft: "Ich will eine große Sängerin werden. Meine Mum ist auf jeden Fall mein großes Vorbild."

Über ihren Namen in der Musikbranche erklärt sie: "Natürlich bringt das einige Vorteile mit sich. Ich habe dadurch einen gewissen Vorsprung, weil ich ebenfalls in der Musikindustrie arbeite und Zugang zu vielem habe, was andere sich erst über Jahre aufbauen müssen."

Außerdem sagt sie: "Ich möchte als ernst zu nehmende Musikerin wahrgenommen werden, nicht nur als die Tochter von Sarah Connor. Mir ist wichtig, dass die Menschen meine Musik für das schätzen, was sie ist, und mich als eigenständige Künstlerin kennenlernen."

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