Konzert-Hit
Linkin Park ließen das Happel Stadion beben
Die 13 gilt ja allgemeinhin als Unglückszahl. Wohl nicht für Linkin Park. Die für 165 Millionen verkaufte CD verantwortlichen Nu-Metal-Giganten, die nach dem Tod von Chester Bennington († 2017) seit 2024 mit Neo-Sängerin Emily Armstrong einen zweiten Frühling feiern, fuhren nämlich just mit ihrem 13. Österreich-Konzert den größten Triumph ein: 57.000 Fans feierten am Dienstag die eindringliche Werkschau "From Zero" in Wien bei der Band-Premiere im Happel Stadion.
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Dafür gab es vom Opener "The Emptiness Machine" bis zum von Konfetti-Salven begleiteten Finale "Faint" ein Rockgewitter. Opulente Videoshow auf zwei überdimensionalen Würfeln, Dauerlauf, Laser-Exzess und umjubelte Chart-Kracher wie "In the End", "Numb", "Two Faced", das man auf einem ausufernden Laufsteg inmitten der Fans darbot, "Heavy Is The Crown" oder "What I’ve Done" inklusive.
Starker Auftakt in die Stadion-Saison
Kämpfte Armstrong letzten Sommer beim Nova Rock noch mit Lampenfieber und gar offensichtlichen Stimmschwächen, so war die neue Frontfrau nun deutlich gefestigter. Mastermind Mike Shinoda ja sowieso. Egal ob an Bass, den Keyboards, beim Händeabklatschen oder als Rapper beim Fort-Minor-Cover "Where’d You Go".
Das partyfreudige Wiener Publikum feierte die in 5 Akte unterteilte und 25 Song starke Werkschau, der es stellenweise an Druck fehlte, bei 7,60 Euro teurem Bier mit Textsicherheit und Handy-Lichtermeer.
Ein starker Auftakt in die Stadion-Saison, die in Folge auch Böhse Onkelz (20. Juni), Foo Fighters (3. Juli), Helene Fischer (11. Juli) und die Toten Hosen (12. September) ins Happel bringt.
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