Wissenschaft erklärt

Warum die Zitrone das Schnitzel erst perfekt macht

Wiener Schnitzel
© Getty Images
Ein Spritzer Zitrone gehört zum knusprigen Schnitzel einfach dazu. Doch hinter dem kulinarischen Ritual steckt weit mehr als nur Tradition, wie die Wissenschaft nun eindrucksvoll zeigt.
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Sobald das knusprige Schnitzel auf dem Teller liegt, greifen wir fast schon reflexartig zur Zitrone. Der Grund für diesen Handgriff liegt in der dicken Panier: Beim Braten entsteht eine geschmacksintensive, aber auch sehr dichte und fettige Kruste. Genau hier fordert unser Gaumen ein spürbares Gegengewicht. Trifft die saure Zitrone auf die Panier, wird der Speichelfluss sofort maximal angeregt. Das transportiert die Aromen schneller zu den Geschmacksknospen und hilft gleichzeitig dabei, den dämpfenden Fettfilm auf der Zunge besser zu verteilen – das Gericht wirkt dadurch "dynamischer und intensiver", erklärt Ernährungswissenschaftler Uwe Knop laut dem Portal "chip.de".

Kontrast für den Gaumen

Fettige Röstaromen können ohne Kontrast mit der Zeit schwer und überwältigend wirken (sensorische Adaptation). Der Zitronenspritzer schafft einen sensorischen Kontrast für den Gaumen.

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