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Super-Show

Andy Borg erobert mit neuem "Stadl" ein Millionenpublikum

Gelungener Auftakt für Andy Borg. Sein erster "Musikantenstadl" hatte mehr als eine Million Zuseher.

„Nach der ‚Großen Chance’ vor 25 Jahren ist das jetzt mein zweiter Lotto-Sechser“, freut sich Andy Borg nach seinem ersten, von vielen mit Spannung erwarteten „Musikantenstadl. Und auch ORF-Programmdirektor Reinhard Scolik ist mit der Premiere des neuen „Stadl“-Moderators mehr als zufrieden: „Schon beim Warm up vor der Sendung hat man gemerkt, wie gut Andy Borg sein Publikum im Griff hat. Er konnte diese Riesenhalle mit seinem guten Schmäh sofort bewegen. Dieser Funke ist auch auf die Zuseher zuhause übergesprungen.“

Mehr als eine Million Zuseher
Tatsächlich hat der ORF mit Andy Borg und dem neuen „Stadl“ wieder eine ganz große Samstagabend-Show: Mehr als eine Million Österreicher (und 6,6 Millionen Deutsche) sahen Borgs Premiere - doppelt so viele wie unter Vorgänger Karl Moik. Absoluter ORF-Spitzenwert am Samstagabend: 1,088 Millionen. „Einen besseren Einstieg hätten wir uns nicht wünschen können. Das hat alle Erwartungen übertroffen“, so Scolik. „Während der Sendung habe ich mit 900.000 Sehern gerechnet.“

Verpatzte Generalprobe
Dabei ließ die Generalprobe am Freitag das Schlimmste befürchten: Andy Borg war mit der Kulisse in der großen Halle ebenso überfordert wie mit seinen Texten. Statt der anberaumten drei dauerte der Probelauf vor Publikum fast fünf Stunden. Entsprechend groß war die Nervosität auch am Samstag bei Regie und Moderator. „Mein Mann war unglaublich aufgeregt. So habe ich ihn noch nie erlebt“, verrät Birgit Borg, die selbst in der Halle mitfieberte. „Umso mehr freuen wir uns über den riesigen Erfolg. Das ist eine wunderschöne Bestätigung.“

Familie fieberte in der Halle mit
Beflügelt hat Andy Borg auch die Anwesenheit seiner Eltern und seiner beiden Kinder Patrick (16) und Jasmin (20), die extra aus Hamburg angereist waren. „Dass sie alle gekommen sind, war das Größte für mich. Am meisten habe ich aber die After-Show-Party genossen. Da ist zum ersten Mal der ganze Stress von mir abgefallen. Ein solches Ereignis mit meiner Frau, meinen Eltern und meinen beiden Kindern feiern zu können, ist das Schönste, was mir seit langem passiert ist“, strahlt der überglückliche „Stadl“-Star, der sich jetzt erst einmal eine kleine Auszeit gönnt.

Endlich Zeit für Kinder und Eltern
Den Sonntag verbrachte der vielbeschäftigte Musiker – Andy Borg absolviert im Jahr mehr als 200 Auftritte – mit seiner gesamten Familie in Wien. „Wenn ich wieder einmal in meiner Heimatstadt bin, muss ich die Zeit nützen. Ich sehe meine Eltern ohnehin nur fünf bis sechs Mal im Jahr. Mit dem „Musikantenstadl“ jetzt vielleicht auch ein bisschen öfter.“

Andy Borgs Karriere beim ORF sei nach der fulminanten Premiere jedenfalls für lange Zeit gesichert, versichert Programmdirektor Reinhard Scolik. „Mit ihm hat die ‚Stadl’-Familie ein würdiges neues Oberhaupt.“