Stone

Belästigung & Rassismus

Angestellte verklagt Sharon Stone

Sharon Stone soll Kindermädchen aufgrund ihrer philippinischen Herkunft gedemütigt haben.

Ein Gericht in Los Angeles hat grünes Licht für den Prozess eines früheren Kindermädchens gegen Hollywoodstar Sharon Stone gegeben. Die Richterin Mary Strobel entschied am Freitag, die Anwälte der Klägerin hätten ausreichende Beweise für die gegen Stone erhobenen Vorwürfe vorgelegt. Die aus den Philippinen stammende Erlinda Elemen wirft Stone Belästigung und Rassismus vor sowie eine unrechtmäßige Entlassung. Der Prozessbeginn wurde auf den 30. Juli festgesetzt.

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    Belästigung und Rassismus

    Elemen war 2006 als Nanny für die drei Kinder Stones eingestellt worden. 2011 wurde sie entlassen, als Stone erfuhr, dass die Angestellte für Reisen mit den Kindern und an Feiertagen einen Gehaltszuschlag bekam. Elemen wirft Stone unter anderem vor, sich abfällig über ihre Religiosität geäußert zu haben und ihr verboten zu haben, in ihrem Haus - in dem die Nanny selbst wohnte - die Bibel zu lesen. Außerdem habe die Schauspielerin negative Kommentare über Philippinos gemacht. Sie habe Elemen nicht erlaubt, im Beisein der Kinder zu reden, damit diese nicht den philippinischen Akzent übernehmen.

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      Elemens Anwalt Solomon Green sagte am Freitag, er und seine Mandantin freuten sich auf den Prozessbeginn. Stones Anwälte argumentierten dagegen, Kommentare der Schauspielerin seien keine Belästigung. "Alles, was wir vorliegen haben, ist, dass Stone Kommentare über philippinisches Essen und den philippinischen Akzent gemacht hat", sagte Anwalt Daniel Gutenplain.

      Stone bezeichnet Vorwürfe als absurd!
      Stones Sprecher hatte die Vorwürfe im Mai vergangenen Jahres, als die Klage eingereicht wurde, als "absurd" bezeichnet. Offensichtlich versuche eine unzufriedene Ex-Angestellte, an Geld zu kommen. In der Klage wird eine unbestimmte Zahl an Entschädigung gefordert. Der Star aus "Basic Instinct" war bereits 2011 verurteilt worden, 232.000 Dollar (rund 177.000 Euro) Schadenersatz an einen Arbeiter zu zahlen, der 2006 in ihrem Garten ausgerutscht war.