In der Talkshow von Caren Miosga am Sonntagabend erhob Collien Fernandes schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann. Sie berichtet von jahrelangem Identitätsklau, gefälschten Nacktbildern und Gewaltfantasien.
In der ARD-Sendung am Sonntag schilderte Collien Fernandes eindringlich, wie über einen Zeitraum von rund zehn Jahren Fake-Profile in ihrem Namen betrieben worden seien.
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Laut ihren Aussagen soll ihr Ex-Mann Christian Ulmen hinter den Accounts stecken, die sich gezielt mit Menschen aus ihrem beruflichen Umfeld vernetzten. Die Vorwürfe wiegen schwer: Es sollen nicht nur intime Fotos und Videos verbreitet, sondern auch manipulierte Nacktbilder sowie eine KI-generierte Stimme für Telefonate mit sexuellem Inhalt eingesetzt worden sein.
Schockierende Details über Nachrichten
Besonders belastend seien laut Fernandes die Inhalte der verschickten Nachrichten gewesen. „Hunderten von Männern“ seien Texte gesendet worden, wobei sich mit rund 30 Personen intensivere Kontakte entwickelten.
Christian Ulmen und Collien Fernandes.
Die Moderatorin berichtete von expliziten Schilderungen, die sie zutiefst erschütterten. Wörtlich sagte sie in der Show: „Es wurden erotische Geschichten verschickt, bei denen ich von Männern vergewaltigt wurde.“ Diese Darstellungen hätten über Jahre ein Bild von ihr gezeichnet, das nichts mit der Realität zu tun habe.
Späte Entdeckung der Vorgänge
Fernandes betonte bei Caren Miosga, dass sie selbst über lange Zeit hinweg keine Kenntnis von diesen Aktivitäten unter ihrem Namen hatte. Erst ein Gespräch mit einem Produzenten, der sie direkt auf entsprechende Chat-Verläufe ansprach, brachte die Wahrheit ans Licht.
Rechtliche Klärung steht aus
Trotz der detaillierten Schilderungen in der Talkshow steht eine abschließende rechtliche Klärung der Vorwürfe derzeit noch aus. Die Aussagen basieren aktuell auf der persönlichen Darstellung von Collien Fernandes. Für alle Beteiligten gilt bis zu einem rechtskräftigen Urteil die Unschuldsvermutung.