Hinter dem prunkvollen Vorhang seiner Luxus-Welt offenbart Harald Glööckler nun ein düsteres Kapitel aus Gewalt und Depression, das selbst seine treuesten Fans erschüttern wird.
In der glitzernden Welt des Modeschöpfers Harald Glööckler herrscht derzeit eine überraschende, fast asketische Stille. Mit 60 Jahren blickt der Exzentriker auf ein Leben voller Extreme zurück und zieht im Podcast „M wie Marlene“ eine bemerkenswert nüchterne Bilanz. Im Gespräch mit Moderatorin Marlene Lufen stellt Glööckler klar, dass ein Partner in seinem aktuellen Lebensentwurf keinen Platz findet: „Ich möchte nicht eingeengt werden“, so das unmissverständliche Credo des Designers.
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Die Schatten der Kindheit: Depression als ständiger Begleiter
Hinter der maskenhaften Perfektion und dem opulenten Auftreten verbirgt sich eine tief verwurzelte Melancholie. Glööckler macht keinen Hehl daraus, dass Depressionen für ihn kein temporäres Phänomen, sondern eine Konstante sind: „Sie sind immer da.“ Die Wurzeln dieses Leidens ortet er in einer traumatischen Kindheit, die von Gewalt und Missbrauch überschattet war – gipfelnd im gewaltsamen Tod seiner Mutter, den er als Kind miterleben musste.
Obwohl er die Geschehnisse für sich „abgehakt“ habe, bleibt eine Versöhnung mit der Vergangenheit aus. „Ich habe meinen Eltern bis heute nicht verziehen, nicht zu 100 Prozent“, gesteht er. Diese frühen Wunden manifestieren sich heute in einer unerbittlichen Selbstkritik. Der Designer räumt ein, dass er lernen müsse, pfleglicher mit sich selbst umzugehen – ein Eingeständnis von seltener Verletzlichkeit.
Vernichtendes Urteil über die „Promi“-Landschaft
Ebenso scharfzüngig wie bei der Selbstanalyse zeigt sich Glööckler bei der Bewertung seiner Branchenkollegen aus dem Reality-TV. Obwohl er selbst Formate wie das „Dschungelcamp“ oder „Promi Big Brother“ absolvierte, distanziert er sich nun mit Nachdruck von der aktuellen Riege der TV-Selbstdarsteller. Sein Urteil fällt vernichtend aus: „Die meisten heute haben keinen Stil, keine Klasse und eigentlich auch nichts erreicht.“
Das Genre der Krawall-Shows empfindet er zunehmend als Fremdkörper. Er betont, sich nie an den dort üblichen „Spielchen“ oder hämischen Lästereien beteiligt zu haben, da er dies schlicht „nicht nötig“ habe. Derartige Verhaltensweisen würden einen, so Glööcklers Überzeugung, nur „mitbeschmutzen“. Es ist die Absage eines Mannes, der zwar im Rampenlicht steht, sich aber nach einer Welt sehnt, in der Haltung mehr zählt als kurzfristige Einschaltquoten. Glöckler selbst bezeichnet sich als scheuen Menschen, der seine Ruhe haben möchte. "Aber das habe ich mir ja selbst vergeigt", gesteht er mit einem Schmunzeln.