Bekannt durch Raab

Maschendrahtzaun-Star Regina Zindler hat Krebs im Endstadium

Durch ein Wort wurde Regina Zindler (79) im Jahr 1999 in Deutschland zu einer echten Berühmtheit. Stefan Raab hat aus ihrem sächsischen Dialekt ausgesprochenen „Maschendrahtzaun“ einen Mega-Hit geschaffen. Nun leidet die Sächsin an Krebs.

Wie die „Bild“ berichtet, hat Regina Zindler, bekannt durch die Sat.1-Nachmittagsshow „Richterin Barbara Salesch“ und Stefan Raab, Krebs. In einem Interview erklärt ihr Ehemann mit trauriger Stimme: „Meine Frau liegt im Sterben. Sie hat Krebs im Endstadium.“

Regina fühlt sich durch die Krebserkrankung deutlich geschwächt und möchte niemanden empfangen. Fotos gibt es auch keine. Herr Zindler verrät ihren Gesundheitszustand: „Meine Frau bekommt bei uns zu Hause täglich Palliativpflege. Ihr bleiben noch vier Wochen, vielleicht acht. Ich werde bis zum Schluss für sie da sein.“

„Wir haben damit seit Langem abgeschlossen" 

Angesprochen auf den berüchtigten Maschendrahtzaun, meint er: „Wir haben damit seit Langem abgeschlossen. Ich habe jetzt auch andere Probleme im Kopf.“ Regina leidet an zwei aggressiven Krebsherden im Unterleib, so der Ehemann gegenüber der „Bild“. Für sie gibt es leider keine Heilung mehr.

stefan raab
© APA

1999 wurde Regina Zindler durch die Gerichtsshow von Richterin Barbara Salesch in Sat.1 bekannt. Damals zog sie gegen ihren Nachbarn Gerd Trommer aus dem sächsischen Auerbach vor das TV-Gericht. Regina wollte nicht, dass ein Knallerbsenstrauch dicht an ihrem Maschendrahtzaun wächst.

Berühmt durch TV-Gericht

Die Klage wurde abgewiesen. Doch gleichzeitig begann eine ungewöhnliche Karriere. Zu verdanken hat sie dies Stefan Raab. In seiner Show „TV total“ nutzte er ihr im sächsischen Dialekt gesprochene Wort „Maschendrahtzaun“ als einen Running-Gag. Später verfasste Raab ein Lied daraus.

Der Song wurde zu einem Hit. Sechs Wochen lang stand der Song auf Platz 1 der deutschen Charts. Durch diesen Erfolg hatte er auch seine Schattenseiten.

Aufmerksamkeit wurde für sie zu viel

Regina wurde von Fernsehteams und Schaulustigen auf ihrem Grundstück regelrecht belagert. Manche klauten sogar Teile des Maschendrahtzauns und nahmen es als Souvenir mit.

Am Anfang genoss Zindler die große Aufmerksamkeit. Doch der psychische Druck stieg und wurde zu viel für sie. Sie musste ihr Grundstück verkaufen und zog mit ihrem Ehemann nach Berlin. Später kehrte sie trotzdem wieder nach Sachsen zurück.

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