Gegen Ex-Mann Ulmen

Telefonsex, Nacktfotos: Collien Fernandes erhebt neue, schwere Vorwürfe

Nach ihrer Anzeige gegen Christian Ulmen legt Collien Fernandes auf Instagram nach. Die 44-Jährige wirft ihrem Ex-Mann jahrelange Erniedrigung und die Erstellung von Fake-Profilen für Telefonsex vor. 

Die Vorwürfe wiegen schwer: Collien Fernandes hat Christian Ulmen unter anderem wegen Anmaßung des Personenstands, öffentlicher Beleidigung, wiederholter Körperverletzung im familiären Näheverhältnis und schwerer Bedrohung angezeigt. Wie der „Spiegel“ zuerst berichtete, geht es dabei um tiefgreifende Verletzungen der Privatsphäre. Auf Instagram schildert die Moderatorin nun Details zu den Hintergründen.

Gefälschte Nacktfotos im Umlauf

In ihrem Beitrag erklärt Fernandes, dass über Jahre hinweg Fake-Profile unter ihrem Namen erstellt wurden. Diese hätten sich mit ihrem beruflichen Umfeld vernetzt und vor allem Kontakt zu Männern gesucht. „Nach anfänglich normaler Konversation wurde es FLIRTIVER, die Person schickte (FALSCHE) NACKTFOTOS UND SEXVIDEOS von mir, die privat anmuten und so wirken sollten, als habe ICH MICH SELBST NACKT FOTOGRAFIERT und HEIMLICH BEIM SEX GEFILMT“, schreibt Fernandes.

KI-Stimme für Telefonsex genutzt

Die Schauspielerin behauptet weiter, dass die Person hinter den Profilen sogar mit einer KI-generierten Version ihrer Stimme telefoniert habe. „Irgendwann ging es über in TELEFONSEX“, so die 44-Jährige. Während der Dreharbeiten zu einer Dokumentation im Jahr 2024 mit dem Titel „Die Jagd nach den Tätern“ habe sie noch nicht geahnt, wie nah ihr der Verursacher eigentlich war. Fernandes stellt klar: „Der Täter war (wie ich jetzt weiß) die ganze Zeit über ziemlich nah. Sein Name: Christian Ulmen.“

Heftiges Geständnis von Ulmen

Laut den Ausführungen von Fernandes soll sich Ulmen mittlerweile geständig gezeigt haben. Als Motiv habe er angegeben, dass er sie als seine Ehefrau „besitze“ und sie deshalb anderen Männern zum Sex zur Verfügung stellen könne. „Die DEGRADIERUNG habe ihm Lust bereitet!“, gibt Fernandes die Begründung wieder. Es habe ihn „GEIL GEMACHT“, sie jahrelang zu erniedrigen.

Appell gegen sexualisierte Gewalt

Zum Abschluss ihres Statements richtet die Moderatorin einen eindringlichen Appell an die Öffentlichkeit. Sie betont, dass sexualisierte Gewalt kein theoretischer Diskurs sei, sondern „BITTERE und KNALLHARTE REALITÄT“, die täglich, auch in privaten Schutzräumen, stattfinde.

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