35 Nationen schritten über den türkisen Teppich am Rathausplatz. Aber eine Kandidatin zog mehr Blicke auf sich als alle anderen.
Am Mittwoch landete Sarah Engels auf dem Flughafen Schwechat und wurde bereits sehnsüchtig erwartet. Hunderte Fans verwandelten die Ankunftshalle in ein Meer aus Schwarz-Rot-Gold: Mit Deutschland-Fahnen, selbstgebastelten Plakaten und lautstarken Sprechchören wurde die Sängerin empfangen. Die Stimmung war am Siedepunkt, Autogramme wurden geschrieben und erste Selfies mit der ESC-Hoffnung geknipst. Doch hinter dem strahlenden Lächeln der 33-Jährigen verbarg sich bereits eine handfeste Katastrophe - ihr Koffer mit den Kostümen war verschwunden.
Sarah Engels
Kurz darauf dann die Entwarnung - der Koffer ist da. Und das machte sich bei der großen Eröffnungs-Party am Rathausplatz mehr als bezahlt. In einer feuerroten Traumrobe schritt Engels über den türkisen Teppich und zog alle Blicke auf sich. "Das Outfit ist natürlich angelehnt an meinen Song 'Fire'. Es soll natürlich auch Flammen zeigen. Und so ein bisschen Inspiration habe ich mir von einem Film geholt. Ich hatte den Wunsch, dass es an 'Hunger Games' erinnern soll. An Katniss Everdeen, die Frau, die in Flammen steht", strahlt Engels im Talk mit oe24-Song-Contest-Experten Thomas Zeidler.
oe24-Zeidler mit Sarah Engels
Dass sich Deutschland und Österreich meist nicht viele Punkte beim Song Contest schenken, sieht Engels gelassen. "Ich hoffe, dass mir die Österreicher Punkte schenken. Ich würde es mir auf jeden Fall wünschen", schmunzelt Engels.