Katherine Jackson

Im Jackson-Prozess

Jackson: Schwere Vorwürfe gegen AEG live

Der Anwalt der Familie gibt Firma vor Gericht Mitschuld am Tod des Stars.

Die Mutter des verstorbenen Popstars Michael Jackson hat im Prozess gegen dessen Konzertagentur AEG schwere Vorwürfe erhoben. AEG habe die Verantwortung gegenüber dem Star vernachlässigt und "rücksichtslos" nach eigenem Profit gestrebt, sagte der Anwalt von Katherine Jackson, Brian Panish, am Montag vor einem Gericht in Los Angeles.

Mehrere Milliarden Dollar Schadenersatz
Panish warf der Agentur insbesondere die Verpflichtung des Arztes Conrad Murray für Jackson vor. Dieser war 2011 wegen fahrlässiger Tötung des Sängers zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Michael Jackson, Murray und AEG hätten allesamt eine Rolle bei Jacksons Tod gespielt, sagte Panish. "Aber ohne AEG wäre das alles nicht passiert", setzte er hinzu. Katherine Jackson verfolgte seine Äußerungen ohne sichtbare Regung.

Berichten zufolge fordert Katherine Jackson stellvertretend für Michael Jacksons Kinder Prince, Paris und Blanket von AEG Schadenersatz in Höhe von mehreren Milliarden Dollar. In den Gerichtsakten wird keine Summe genannt.

Druck war zu groß
Michael Jackson war am 25. Juni 2009 im Alter von 50 Jahren auf seinem Anwesen in Los Angeles an einer Überdosis des Betäubungsmittels Propofol gestorben, das ihm sein Leibarzt Murray verabreicht hatte. Der Popstar bereitete sich zu diesem Zeitpunkt auf eine Comeback-Konzertreihe vor und litt unter chronischer Schlaflosigkeit. Jacksons Angehörige werfen AEG vor, zu großen Druck auf den Sänger ausgeübt zu haben.

       

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