ESC-Insider

I Love Song Contest

oe24-Kulturchef Thomas Zeidler-Künz berichtet seit Jahrzehnten vom Song Contest. Natürlich ist er jetzt auch in Wien live dabei.

Auch wenn ich eher in der Rock-Musik, also bei Queen, Pink Floyd, Oasis oder den Rolling Stones daheim bin, der Song Contest hat seit Jahrzehnten einen Fixplatz in meinem Herzen. Und das nicht nur weil man schon als Kind dafür länger aufbleiben durfte, sondern weil kein Musikevent die Welt so vereint und dennoch teilt. Länderspiel-Atmosphäre im Musikbusiness. Inklusive Ärger über so manche Punkteschiebereien. Das wird auch jetzt in Wien nicht anders sein.

Mein „erstes Mal“ war 1979: Christina Simon holte mit „Heute in Jerusalem“ in Jerusalem bei einem Sieg von Israel („Hallelujah“) gerade mal 5 Punkte und – eh klar! - den letzten Platz. „Making Your Mind Up“ von Bucks Fizz (1981) fanden selbst wir Rocker in der Schule cool und seit 1990, als Simone „Keine Mauer mehr“ in Rom intonierte, ist der Song Contest auch beruflich ein Thema. Reisen zum ESC von Baku bis Basel inklusive und wohl über hundert Interviews mit nationalen und internationalen Teilnehmern. Sogar mit den Stars von ABBA und auch noch mit dem unsterblichen Udo Jürgens.

oe24-Zeidler mit Parov Stelar 

oe24-Zeidler mit Parov Stelar 

© Zeidler

Als uns Conchita den Schas gewann und somit den Song Contest 2015 nach 49 langen Jahren wieder nach Wien holte dachte nicht nur ich an eine einmalige Sache. Aber dann kam JJ daher und schon bei der Präsentation seiner Pop-Oper „Wasted Love“ wusste ich: „Das ist das ‚Bohemian Rhapsody‘ des Song Contest!“ Dass er uns damit den Sieg holt war klar. Jetzt sind wir wieder Song Contest! United by Music. Feiern Sie mit!

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