Konzert-Hit

oe24 bei Raye: Liebe und Leidenschaft zwischen Theater und Rave

Mit „Where Is My Husband“ sang sich Raye in alle Herzen. Jetzt legt sie mit der neuen CD „This Music May Contain Hope“ und einer beswingten Tour nach. oe24 war in Philadelphia live dabei. 

6 Brit-Awards für das Debüt-Album „My 21st Century Blues“ (2024), über eine Milliarde Streams und im Februar auch bei uns Platz 1 mit „Where Is My Husband“. Raye gilt aktuell als heißeste Aktie des Pop. Auch weil sie gekonnt und divenhaft aktuelle Trendsounds mit gediegenem Bar-Jazz mischt. Ein Rezept mit dem sie Anfang des Jahres schon über 400.000 Fans bei 26 Europa-Konzerten begeisterte. Jetzt mischt sie mit der neuen Hit-CD „This Music May Contain Hope“ Nordamerika auf. Auch ehrwürdige Opernhäuser wie die Met in Philadelphia.

Rave
© Zeidler

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Liebe und Leidenschaft, Plauderei, ein Nachtclub-Segment, neue Songs, Bläser und Streicher, mindestens ein Jazz-Cover und ein dramatisches Ende. Schon das Tourplakat versprach einiges und Raye hielt am Sonntag beim oe24 Lokalaugenschein in Philadelphia Wort. Vom Opener „I Will Overcome“, zu dem sie divengleich mit weißer Robe aus dem Showvorhang trat, bis zum Mittanz-Finale „Escapism“, wo sie im kleinen Schwarzen abrockte, trippelte Raye begleitet von fast 20-köpfiger (!) Big-Band und opulenter Video-Show barfuß und leichtfüßig durch alle Genres. Von Pop („Life Boat“) über Jazz („Worth it“) oder Swing („Beware…The South London Lover Boy“) bis zum pulsierenden Disco-Sound („Prada“). Eine Vielfalt zwischen Theater und Rave, die seinesgleichen sucht.

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Der Top-Hit „Where Is My Husband“ wurde in Philadelphia für 3.800 ekstatische Fans schon früh gezündet, bei der Party-Hymne „Joy“ waren auch ihre Schwestern Amma und Absolutely mit dabei und für Gänsehaut-Alarm sorgte nicht nur ihre grandiose Interpretation von „Fly Me To The Moon“, sondern auch starke Zwischenansagen über Dating, Herzschmerz und ihren Ex-Freund. „Die Trennung war nahezu lähmend. Ich bin auch noch immer very very Single!“

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Ein starkes, ein eindringliches Konzert, mit dem Raye sich als logische Nachfolgerin von großen Stimmen wie Ella Fitzgerald, Aretha Franklin oder Etta James empfiehlt.

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