"Tatort"-Rekordtäter

Tatort-Killer ist Wiederholungstäter

Mit 27 Jahren durfte Florian Bartholomäi schon sechs Mal den Mörder spielen.

Mit gerade einmal 27 Jahren besitzt Florian Bartholomäi eine schon beträchtlich lange Strafakte, wenn es um Gewaltdelikte in der beliebten TV-Krimi-Reihe "Tatort" geht. So spielte er etwa im letzten Tatort-Krimi "Auf immer dein" den pädophiler Serienkiller Markus Graf, der den Haupt-Kommissar Peter Faber, gespielt von Jörg Hartmann, fast in den Wahnsinn trieb. Doch das war nicht seine erste Rolle als Mörder.

Mörder in Serie
Dabei stand der Schauspieler bereits acht Mal vor der "Tatort"-Kamer, sechsmal davon als Mörder.
In "Freischwimmer“ (Leipzig, 2005), "Herz aus Eis“ (Konstanz, 2008), "Hilflos“ (Saarbrücken, 2009), "Tango für Borowski“ (Kiel, 2010),  "Ganz normaler Fall“ (München, 2011) und im aktuellen Fall "Auf immer dein" (Dortmund, 2014). "Ich suche mir die bösen Rollen nicht wirklich heraus, bekomme sie aber oft angeboten“, verriet der Mime im Interview mit dem deutschen Magazin "Expess.de".

Hinter harmloser Fassade lauert das Böse
"Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht böse aussehe – aber hinter meiner harmlosen Fassade etwas Gefährliches lauert. Das ist ja spannender, als wenn man das Böse direkt sieht“, erklärte er dem Online-Medium weiter. Dabei ist
Bartholomäi vom Thema Mord schwer angetan. "In extremen Rollen kann man sich ausleben. Kommissar möchte ich noch nicht sein. Ich bleibe erst mal auf der anderen Seite“, plauderte er über seine Präferenzen. Lange wird man auf seinen nächsten Einsatz als Killer freilich nicht warten müssen. "Ich habe schon wieder eine Rolle angenommen für den nächsten Saarbrücker "Tatort"“, meinte er noch abschließen-. Somit geht seine Mordserie vorläufig einmal weiter.

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