Stöger pokert - Kraetschmar bleibt wohl an Bord

Turbulente Wochen bei der Austria

Stöger pokert - Kraetschmar bleibt wohl an Bord

Austria-Bosse lassen Stöger zappeln: Geht er, droht der Zusammenbruch der Austria.  

Chaos pur! Die Austria kündigte kürzlich zahlreiche Mitarbeiter. "Das betrifft zehn bis 15 Menschen", erklärte Coach und Sportvorstand Peter Stöger. Sein Abgang wäre der nächste große Tiefschlag. Und: Er rückt immer näher. Bis 31. März sollte der Vertrag des 54-Jährigen verlängert werden, doch es passierte nichts. Als neue Deadline wurde "nach Ostern" ausgerufen.

Wie ÖSTERREICH erfuhr, hat Stöger einen Entschluss gefasst. Er soll nicht mehr die Initiative ergreifen wollen. Die Bosse sind am Zug. Problem: Vom neuen Investor ist noch kein Geld geflossen.

Warten Spieler auf die Stöger-Unterschrift?

Geht Stöger, könnte die Mannschaft zusammenbrechen. 13 Spielerverträge laufen aus, verlängert hat noch niemand: "Wir haben Jungs dabei, die sagen, dass es an die sportliche Leitung gebunden ist", verriet der Wiener. 

Kraetschmar bleibt wohl an Bord

Auch bei Markus Kraetschmar war bis zuletzt unklar wie es um die violette Zukunft des Sportvorstands steht. Aus Medienberichten geht nun hervor, dass sich der 49-Jährige und Präsident Frank Hensel einig geworden seien. Demnach sollen Details in den kommenden Wochen geklärt werden. Zuletzt war über ein Ende Kraetschmers nach 23 Jahren beim Verein bzw. einen Positionswechsel innerhalb des Clubs spekuliert worden. Vor zwei Wochen hatten die Favoritner Gerhard Krisch überraschend zum zweiten Vorstand bestellt.