Das sagt Herzog zur Rapid-Absage

Trainer-Entscheidung

Das sagt Herzog zur Rapid-Absage

ÖFB-Rekordspieler zog erneut den Kürzeren. Wie er darauf reagiert:

Andreas Herzog hätte den Job gerne angetreten: "Wenn mich Rapid als Trainer holen will, würde ich sicherlich nicht Nein sagen“, sagte er schon vor Wochen. In den letzten Jahren bekamen stets andere den Vorzug. Bei Werder Bremen. Dem ÖFB-Team. Und beim SK Rapid. Auch diesmal.

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Goran Djuricin bleibt über den Sommer hinaus Trainer. Für ihn hatten sich Präsidium und Sportchef Fredy Bickel nach intensivem Bewerbungsprozess entschieden. "Heute früh kam der Anruf, dass sie mit Goran Djuricin weitermachen, nicht mit mir", erklärt Herzog bei 90minuten.at. Er habe die Absage zu akzeptieren und zu respektieren.

Woran es lag, wurde ihm nicht mitgeteilt. "Fakt ist, dass wir die Rahmenbedingungen und damit das Finanzielle besprochen haben", so der 48-Jährige über das Gespräch mit Rapid: "Was man mir angeboten hat, damit war ich einverstanden. Daher kann ich auch nicht beurteilen, woran es dann schlussendlich gescheitert ist."

Herzog muss weiter warten

Unklar ist weiter Herzogs Zukunft: Bis November 2016 war er als Assistent von Jürgen Klinsmann bei der US-Nationalmannschaft tätig. Eigentlich möchte er als Chefcoach durchstarten. Das darf er nun wieder nicht. "Bei Rapid dachte ich, dass ich Chancen habe. Das habe ich mir erhofft. Aber abwarten. Ich habe keinen Stress, das ist auch mein großer Vorteil. Ich muss da nichts erzwingen."

Bickel hatte die Entscheidung am Mittwoch als "logisch" kommentiert: "Ich hatte gute Gespräche mit anderen Kandidaten. Gogo war die beste Lösung, weil er einen guten Draht zur Mannschaft gefunden hat. Wir wollten nicht wieder mit einem neuen Trainer in die neue Saison gehen."