Teamchef ist ein "Facebook-Trainer"

Gludovatz schießt scharf

Teamchef ist ein "Facebook-Trainer"

Ried-Coach nach Cup-Sieg in Austeillaune: Pointierte Kritik an Teamchef Koller.

Ried-Trainer Paul Gludovatz war nach dem Cup-Sieg in Hütteldorf großartig bei Laune. Schon in der Vorsaison hatten seine Schützlinge Rapid aus dem Cup geworfen, damals allerdings in Oberösterreich. Die Wiederholung dieses Husarenstücks gelang mit einem historischen Erfolg, schließlich gingen die Rieder erstmals in der Clubgeschichte als Sieger vom Rasen des Hanappi-Stadions.

"Mich freut das, denn man gewinnt nicht alle Tage auswärts gegen Rapid", meinte Gludovatz. Der Burgenländer sprach von einem "spannenden und guten" Duell, das lange auf Messers Schneide stand. "Jeder hätte das 2:1 machen können."

Seinen eigenen Anteil am Triumph gegen den Rekordmeister, der damit weiterhin auf seinen ersten Cup-Titel seit 1995 warten muss, wollte Gludovatz nicht überbewerten. "Bei uns stehen die Spieler im Mittelpunkt, nicht ein Facebook-Trainer ", erklärte der 65-Jährige mit einem Seitenhieb auf die Internet-Aktivitäten des neuen Teamchefs Marcel Koller .