Sabitzer Laimer

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Auch wegen Sabitzer: Laimer-Transfer wohl vom Tisch

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Der Transfer-Krimi des Sommers aus österreichischer Sicht dürfte allem Anschein nach kein Happy End haben. Der Wechsel von Konrad Laimer zu den Bayern dürfte vorerst vom Tisch sein.

Bayern-Coach Julian Nagelsmann hoffte zuletzt auf die Verpflichtung von Wunschspieler Konrad Laimer von Leipzig, die Forderungen der Sachsen von kolportierten 30 Millionen Euro für den ÖFB-Kicker, dessen Vertrag im kommenden Jahr ausläuft, waren den Bayern aber bisher zu hoch. Die Münchner waren nur bereit 23 Millionen Ablöse inklusive Bonuszahlungen zu bieten. 

Laut Informationen der "Bild"-Zeitung deutet alles darauf hin, dass der Wechsel in diesem Sommer wohl nicht mehr zustande kommen wird. In Leipzig planen die Verantwortlichen fest mit Laimer, ein weiterer Grund sollen aber vor allem die starken Trainingsleistungen von Marcel Sabitzer und Ryan Gravenberch sein.

"Sabitzer-Auferstehung" beeinflusst Bayern-Rückzieher

Verhindert ausgerechnet der ehemalige Leipzig- und Salzburg-Weggefährte Sabitzer den Laimer Transfer? Ursprünglich galt "Sabi" als Verkaufskandidat beim deutschen Meister. Doch der 64-fache Teamspieler kämpfte sich vom Abstellgleis in die Auslage. Erhielt zuletzt sogar Sonderlob von Coach Nagelsmann.

Zuletzt bezweifelte ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick die Sinnhaftigkeit eines Laimer-Wechsels aus Sicht der Leipziger. "Normalerweise darfst du nicht einen deiner besten und wichtigsten Spieler abgeben. Du wirst nicht nur selber schwächer, sondern stärkst auch noch den direkten Rivalen", hatte Rangnick bei Sat.1 gesagt. Außerdem hätten die Leipziger in diesem Transferfenster schon relativ viel Geld eingenommen, deshalb wäre es "kein Beinbruch", wenn man "so einen Spieler wie Konni Laimer am Ende der kommenden Saison auch einmal ablösefrei verliert".

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