FC Bayern bleibt wohl auf einem aussortierten Spieler sitzen.
Beim FC Bayern entwickelt sich die Personalie Sacha Boey zunehmend zu einem Transferproblem. Eigentlich hofften die Münchner Verantwortlichen, den Rechtsverteidiger nach seiner Leihe an Galatasaray dauerhaft verkaufen zu können. Doch nun droht genau dieses Szenario zu scheitern.
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Medien aus der Türkei berichten, dass Galatasaray inzwischen eine alternative Lösung für die rechte Abwehrseite prüft. Demnach beschäftigt sich der türkische Meister intensiv mit Zeki Celik von der AS Rom. Der türkische Nationalspieler könnte ablösefrei wechseln, da sein Vertrag in Italien nur noch bis Ende Juni läuft. Für Gala wäre das finanziell deutlich attraktiver als ein fester Transfer von Boey.
Keine Perspektive
Denn beim Franzosen pocht Bayern weiterhin auf die vereinbarte Kaufoption in Höhe von rund 15 Millionen Euro. Intern wollen die Münchner offenbar vermeiden, den Spieler weit unter Wert abzugeben – schließlich hatte der Rekordmeister im Winter 2024 selbst noch rund 30 Millionen Euro für Boey bezahlt.
Sportlich verlief seine Zeit in München allerdings enttäuschend. Verletzungen, fehlende Konstanz und starke Konkurrenz verhinderten den erhofften Durchbruch. Insgesamt kam Boey nur unregelmäßig zum Einsatz und spielte selten eine zentrale Rolle. Deshalb entschieden sich die Bayern schon nach kurzer Zeit für eine Rückkehr auf Leihbasis zu Galatasaray.
Kaum Interessenten
Sportlich besitzt Boey an der Säbener Straße kaum noch Perspektive. Mit Konrad Laimer, Josip Stanisic und weiteren flexiblen Defensivspielern sind die Münchner auf der rechten Seite gut besetzt. Nach übereinstimmenden Berichten aus Deutschland plant der Klub nicht mehr mit dem Franzosen für die kommende Saison.
Gleichzeitig gestaltet sich ein Verkauf schwierig. Interessenten schrecken offenbar sowohl vor der Ablöseforderung als auch vor Boeys Verletzungshistorie zurück. Laut französischen Medien gab es zuletzt zwar lose Anfragen aus der Ligue 1 und aus England, konkrete Angebote sollen bislang aber ausgeblieben sein.