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Bayerns Ribery tritt gegen Guardiola nach

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Ribery schwärmt von neuem Trainer - und lässt Interpretationsspielraum.

Das Buch "Herr Guardiola" verrät einiges über Pep Guardiola und seine Denkweise. So schreibt Autor Marti Perarnau, der den Trainer im ersten Jahr beim FC Bayern eng begleitete, mitunter, dass es mit Franck Ribery Probleme gab.

"Kommt man ihm mit Spitzfindigkeiten, führt das zu Komplikationen", heißt es. Ribery habe die taktischen Vorgaben Guardiolas nur langsam verstanden. Mittlerweile ist der Katalane bei Manchester City unter Vertrag.

Und Ribery tritt nach drei Saisonen im "Kicker" nach: "Unter Carlo Ancelotti spüre ich endlich wieder Vertrauen, er ist ein großartiger Trainer." Hatte er dieses bei Guardiola etwa nicht? Gab es Differenzen zwischen den beiden?

"Ancelotti ist der Richtige für uns"

Ribery ging darauf nicht ein. Der 33-jährige Franzose verlieh seinen Aussagen jedoch Nachdruck: "Es kommt auf Dinge wie Vertrauen, Respekt und Nähe an, dann kann ich nicht nur 100 Prozent geben, sondern 150 Prozent. Ich brauche das Vertrauen. Dann fresse ich Gras für den Trainer."

Er brauche Menschen wie Jupp Heynckes, Ottmar Hitzfeld oder Ancelotti, unter dem er sich wieder "frei, voll motiviert" fühle: "Ancelotti weiß, wie man mit Spielern umgeht. Ich bin froh, dass er da ist, denn er ist genau der Richtige für uns."

Zu Guardiola verlor Ribery, der in den letzten Jahren mehrfach von Verletzungen außer Gefecht gesetzt wurde, kein Wort. Scheint, als wären die Gräben zwischen den beiden doch tiefer gewesen.

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