Aubameyang

BVB unter Druck

Kurios: Puma fordert Strafe für "Auba"

Posse um Tor-Jubel: Nach Shitstorm und Kritik meldet sich BVB-Ausrüster.

"The Masked Finisher" - wem das bisher nichts sagte, der sollte seit Samstag klüger sein: Es handelt sich dabei um eine PR-Aktion von Nike. Pierre-Emerick Aubameyang war kürzlich in einem Werbespot als "maskierter Vollstrecker" aufgetreten - und beim 1:1 im Revier-Derby gegen Schalke 04.

+++ Shitstorm gegen Aubameyang: Masken-Jubel sorgt für Wirbel +++

Im Netz erntete der Stürmer für seinen Masken-Jubel viel Kritik. Er selbst rechtfertigte sich via Instagram: "Ich arrogant? Ach kommt Leute, das ist meine Art zu leben. Es ist meine Welt. Ich bin wie ein Kind, das es genießt, Fußball zu spielen", ließ er wissen, nachdem er bemerkte, welch hohe Wellen sein dreister PR-Gag schlug.

Mittlerweile hat sich auch Puma, Ausrüster von Borussia Dortmund, zu Wort gemeldet: "Wir sind davon überzeugt, dass der BVB die richtigen Konsequenzen aus dem Vorfall ziehen wird", fordert der Sportartikel-Hersteller eine Strafe. Er attackiert zugleich Nike: "Wir wundern uns darüber, dass unser Wettbewerber Spieler derartigen Situationen aussetzt."

"Scheinheilig" und "heuchlerisch"

Der Klub selbst war uneins darüber, ob "Auba" bestraft werden soll.  "Wenn die Aktion einem Werbepartner galt, werden wir mit ihm sprechen und es wird Schwierigkeiten geben", kündigte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke an. Trainer Thomas Tuchel und Sportchef Michael Zorc schützten dagegen den Torjäger, kritisierten stattdessen die Medien.

Die Diskussion sei "scheinheilig", erwiderte etwa Zorc. Tuchel erklärte: "Ich finde es heuchlerisch, daraus eine arrogante Geste zu machen."