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Mercedes: Lauda rechnet mit Rosberg ab

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Silberpfeil-Boss trauert Weltmeister nicht nach. Er zieht einen Vergleich.

Nico Rosberg ist Vergangenheit. Die Gegenwart heißt Valtteri Bottas. Mercedes blickt nach dem überraschenden Rücktritt des Formel-1-Weltmeisters nach vorne: "Wenn er weg ist, ist er weg. Damit mussten wir uns abfinden und er sich auch. Wir schauen in die Zukunft und trauern Rosberg nicht hinterher", sagt Niki Lauda.

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Anfang Dezember kritisierte er, dass Rosberg das Team nicht früher informiert habe. Der Deutsche reagierte verstimmt: "Ich verstehe nicht, was Niki geritten hat." Er habe sich mit einem Rücktritt erst am Ende der Saison beschäftigt, die Entscheidung erst gefällt, als der Titel in trockenen Tüchern war.

Nun legt Lauda nach: Zwar sei Rosberg nicht einfach zu ersetzen, trotzdem ist er von Bottas überzeugt. "Ich glaube, dass er mindestens so gut ist wie Rosberg.  Nico hat sich so sehr steigern können, weil sich Team und Auto gesteigert haben", so Lauda: "Der Rosberg allein wird nicht Weltmeister. Das machen Auto, Team UND Rosberg gemeinsam."

Seitenhieb gegen Rosberg

Bottas, der seit 2013 für Williams fuhr und neun Podestplätze bejubelte, sei nun in der Lage, Siege zu erobern. "Er hat jetzt die Möglichkeit, das bislang beste Formel-1-Auto der Welt zu fahren. Das gibt einem Rennfahrer immer wieder einen Schub, steigert seine persönliche Performance."

Einen Seitenhieb gegen Rosberg, der sich seinen Pflichten als Familienvater stellen möchte, kann sich Lauda nicht verkneifen. Der 67-Jährige betont: "Der Unterschied ist: Bottas ist ein kühler Finne, der sich hundertprozentig fokussiert auf die Arbeit und das Fahren."

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