Wenige Wochen vor Ende der Saison nimmt das internationale Trainer-Ringelspiel Fahrt auf. Mittendrin ist mit Oliver Glasner auch ein Österreicher.
Wie berichtet, wird der 51-jährige Oliver Glasner Crystal Palace im Sommer verlassen. Nachdem der Oberösterreicher zuletzt intensiv mit Newcastle United in Verbindung gebracht wurde, rückt er nun auch in den Fokus eines absoluten Schwergewichts: Der FC Chelsea soll Glasner auf dem Zettel haben.
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Unruhe an der Stamford Bridge
Der Klub-Weltmeister kommt einfach nicht zur Ruhe. Erst am Mittwoch zog die Vereinsführung die Reißleine und entließ Liam Rosenior nach nur vier Monaten im Amt. Es war das vorläufige Ende eines Missverständnisses, das die Londoner sportlich weiter zurückgeworfen hat. Bis zum Ende der laufenden Spielzeit wird Co-Trainer Calum McFarlane die Verantwortung für die Mannschaft tragen, doch im Hintergrund läuft die Suche nach einer langfristigen Lösung bereits auf Hochtouren.
Dass Glasners Name in den Notizbüchern der Chelsea-Verantwortlichen auftaucht, kommt nicht von ungefähr. Der Österreicher hat sich in der Premier League einen exzellenten Ruf erarbeitet. Seine Fähigkeit, Mannschaften taktisch flexibel einzustellen und Spielern eine klare Identität zu verleihen, imponiert den Topklubs.
Die Konkurrenz ist namhaft
Laut englischen Medienberichten gilt Glasner zwar als aussichtsreicher Kandidat, ist im Rennen um den prestigeträchtigen Posten an der Stamford Bridge jedoch momentan nicht der absolute Topfavorit. Die Liste der Mitbewerber liest sich wie ein „Who-is-Who“ der internationalen Trainerszene:
- Filipe Luis: Der ehemalige Chelsea-Profi hat zuletzt bei Flamengo beeindruckt und verfügt über das „Stallgeruch“-Gen, das die Fans fordern.
- Andoni Iraola: Der Bournemouth-Coach gilt als taktischer Mastermind und wird für seinen mutigen Offensivfußball gelobt.
- Cesc Fabregas: Der Ex-Weltmeister führt derzeit Como in der Serie A zu Erfolgen und wird aufgrund seiner glanzvollen Vergangenheit in London hoch gehandelt.
Entscheidung in Sicht
In den Wettbüros stehen diese drei Namen aktuell noch vor dem Österreicher. Dennoch gilt Glasner als der erfahrenere „Arbeiter“, der Chelsea die nötige defensive Stabilität zurückgeben könnte. Eine endgültige Entscheidung der „Blues“-Besitzer wird erst in den nächsten Wochen erwartet.